Saturday, 4 July 2009

Automatic Production Line for Manufacturing Photovoltaic Modules

Automation: An autonomic response to inefficiency.

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Thursday, 4 June 2009

Photovoltaik-Produktion: Nanotech-System SOLARIS optimiert die Herstellung kristalliner Solarzellen


Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS.

Oerlikon Systems präsentierte am 28. Mai 2009 zum ersten Mal SOLARIS, eine Photovoltaik-Produktionslösung, welche die Herstellung kristalliner Solarzellen stark verbessert. "Der Trick war, unsere umfangreichen Erfahrungen mit hoch produktiven Beschichtungsanlagen (CD/DVD/Blu-ray) und unsere führende Nanobeschichtungstechnologie miteinander zu verbinden", so Andreas Dill, Leiter der Geschäftseinheit Oerlikon Systems. Dies führte zur ersten Nanotech-Maschine, die für die Massenproduktion konstruiert wurde. Das Geschäft mit kristallinen Solarzellen sei nun der erste Markt, auf den Oerlikon Systems abzielt. Die Produktionskosten von Solarstrom hängen nicht nur von der Zelleneffizienz ab, sondern auch von der Produktivität des Herstellungsprozesses. "Wenn wir die Kosten für Solarstrom signifikant auf Netzparität reduzieren wollen, müssen wir nicht nur die Zellen selbst verbessern, sondern auch die Produktionstechnologie überarbeiten", erklärt Dill.



Nanotechnologie zur Beschichtung der Vorder- und Rückseite von Solarzellen

Die standardisierte Fabrikationsmethode für die Herstellung von kristallinen Solarzellen basiert auf komplexen Prozessen mit hohem Bedarf an Reinigung und manueller Wartung. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Verfahren stütze sich das SOLARIS-System auf innovative Nanotechnologie. Bei der Herstellung von Solarzellen mittels SOLARIS werden sehr dünne Siliziumnitridschichten auf die Vorderseite der Zellen aufgetragen. Die Flexibilität der Anlage erlaube jedoch auch das Beschichten der Rückseite mit unterschiedlichen Materialien. Jeder Wafer werde separat bearbeitet und beschichtet. Mit sechs Beschichtungskammern, einem speziellen Transportmechanismus und einer umfangreichen Palette von potenziellen Beschichtungsmaterialien verfügt SOLARIS laut Oerlikon nicht nur über eine hohe Flexibilität, sondern gleichzeitig über eine bisher unerreichte Produktivität. Die Maschine sei außerdem in der Lage, Standard-Waferformate von 125 mm2 bis zu 156 mm2 zu bearbeiten. Durchschnittlich werden nach Angaben des Unternehmens bis zu 1.200 Wafer pro Stunde erreicht. Der Wechsel von Substratformaten, Beschichtungsmaterialien oder Prozessen benötige weniger als eine Stunde. Ein neues System könne beim Kunden in weniger als einer Woche einsatzbereit sein.


Weniger Stellfläche, minimale Wartungsarbeiten und längere Betriebszeiten

"Mit SOLARIS haben wir zum ersten Mal modernste Nanotechnologie für die Produktion kristalliner Solarzellen angewandt", so Dill. "Mit enormen Vorteilen für die Produzenten von Solarzellen. Erstens benötigt SOLARIS mit Abmessungen von 2 Meter x 3,3 Meter 80 Prozent weniger Stellfläche als andere Verfahren. Zweitens erfordert die automatisierte Lösung nur minimale Wartungsarbeiten. Drittens benötigt SOLARIS signifikant weniger Energie (minus 50 Prozent). Und schließlich führen weniger Wartungsarbeiten zu einer signifikante längeren Betriebszeit. Die Vorteile von SOLARIS sind offensichtlich. Es handelt sich um ein revolutionäres Konzept zur Herstellung von Solarzellen – die erste vieler 'sauberer Technologien', die mit diesem neuen System möglich sind”, so Dill weiter.


Nanobeschichtungstechnologie für Touch Panels, Thermoelektrik und Energiespeicher

Der erste Kunde, einer der führenden Hersteller von Solarzellen, führe zur Zeit Produktionstests mit SOLARIS durch. Zudem hätten die Entwicklungsteams bei Oerlikon weitere konkrete Anwendungen vor Augen, darunter Touch Panels (Diese Geräte werden in alles integriert, von Smart Phones bis zu PCs und Kühlschränken. SOLARIS trägt eine zentrale Leitungsschicht und anti-reflektierende Beschichtungen auf die Touchscreen-Panels auf). Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Thermoelektrik (diese "grüne Energie"-Geräte erzeugen Elektrizität, wenn sie erwärmt werden. Die von SOLARIS aufgebrachten Dünnfilmschichten leiten sehr gut Strom, aber keine Wärme, was die Geräte in Betrieb hält). Und schließlich soll SOLARIS auch für Energiespeicher zum Einsatz kommen - eine Familie von Anwendungen, zu der hoch effiziente (kleinere und leichtere) Dünnfilmbatterien und moderne Superkondensatoren für die Energiespeicherung gehören; SOLARIS bietet Dünnfilmprozesse für alle diese Anwendungen.

Für Oerlikon Systems eröffne SOLARIS eine komplette Welt neuer moderner Nanotechnologieanwendungen, heißt es in der Pressemitteilung. "Der Start auf dem Markt für kristalline Solarzellen markiert erst den Anfang", so Andreas Dill.



02.06.2009 Quelle: Oerlikon Systems Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Shafer Makes History While Making Wine with Photovoltaics

Tuesday, 2 June 2009

OC Oerlikon: Solar erzielt mit Micromorph-Modul neuen Branchenrekord (AF)

Zürich (awp) - OC Oerlikon Solar ist mit seiner Dünnschicht-Photovoltaik-Technik einen weiteren Schritt voran gekommen. Mit einer Pilotlinie des so genannten Micromorph-Moduls sei es gelungen, eine Effizienz von mehr als 11% zu erreichen. Dies sei ein neuer Branchenrekord, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.


Das Unternehmen komme damit seinem für 2010 gesteckten Ziel von 0,70 USD pro Wattpeak stetig näher, hiess es weiter.


Oerlikon Solar sei es zudem gelungen, weitere Module mit ähnlichen Werten zu fertigen und somit zu bestätigen, dass es sich um ein stabiles, skalierbares Verfahren handelt, so die Mitteilung. "Die erzielten Ergebnisse demonstrieren deutlich Oerlikon Solars Technologieführerschaft und markieren einen entscheidenden Meilenstein auf unserem Weg zur Erreichung der Netzparität", erklärte Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar.


Die Analysten reagieren insgesamt verhalten auf die Neuigkeit. "Positive News aus der Solarsparte des angeschlagenen Technologiekonzerns", kommentieren die Marktbeobachter von Wegelin. Aus Sicht der ZKB ist zu berücksichtigen, dass die Zellen-Effizienz mit der Zeit abnimmt. Wenn es gelinge, eine Rekordzelle herzustellen, bedeute dies noch lange nicht, die Werte könnten im grossen industriellen Massstab erreicht und gehalten werden.


"Interessanter wären Aussagen darüber, welchen Wert OC Oerlikon langfristig garantiert", schreibt die Kantonalbank. Die Effizienz sei zudem nur ein Faktor, um die Kosten pro Wattpeak herunterzubringen. Der erreichte Wert stelle keine grosse Überraschung dar, als er bereits vor Jahren in Aussicht gestellt worden war.


Ein weiterer Experte merkt an, die erreichte Steigerung sei notwendig, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten.


Die Titel von Oerlikon steigen gegen 9.40 Uhr um 1,6% auf 68,95 CHF, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,42% zulegt.

Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG

Saturday, 16 May 2009

Photovoltaik-Hersteller ersol: Umsatzrückgang wegen allgemein rückläufiger Nachfrage, Finanzkrise und deutlicheren saisonalen Effekten

Die ersol Solar Energy AG (ersol), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz von 32,4 Millionen Euro gegenüber 52,4 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, so das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die geringen, jahreszeitlich bedingten Installationen von Solarstromanlagen in Deutschland konnten im vergangenen Quartal nicht von anderen Märkten wie Spanien kompensiert werden. Zudem machte sich in Deutschland eine Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten für Photovoltaikanlagen bemerkbar, denn diese spekulierten auf einen weiteren Preisverfall bei Solarstromprodukten, betont ersol.
Der Rohertrag erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2,6 Millionen Euro auf 27,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 25,2 Millionen Euro). In die Entwicklung des Rohertrags fließen neben der rückläufigen Umsatzentwicklung die deutliche Erhöhung des Bestandes an Fertigerzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen um 40,1 Millionen Euro sowie die erhöhten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren infolge der mengenmäßigen Produktionsausweitung ein. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Berichtszeitraum beträgt 3,2 Millionen Euro gegenüber 7,7 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Dabei wird der Anstieg des Rohertrags durch die erhöhten Personalaufwendungen aufgrund gestiegener Mitarbeiterzahlen und den Anstieg der anderen Aufwendungen überkompensiert. Neben diesen Aufwandssteigerungen aus mengenmäßiger Produktionsausweitung kommen erhöhte Abschreibungen infolge der vorhergehenden Erweiterungsinvestitionen hinzu. Die EBIT-Marge hat sich entsprechend um 5,0 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 14,8 Prozent) verringert.


Prognose korrigiert

Die ersol Gruppe rechnet aufgrund der internationalen Finanzkrise und dem aktuell vorherrschenden Überangebot mit einer Abschwächung der Wachstumsdynamik in der Solarbranche und einer nur schrittweisen Entspannung der Marktlage. "Aufgrund des schwachen ersten Quartals 2009 sowie der nur zögerlichen Erholung der Marktsituation müssen wir unsere Gesamtjahresprognose für 2009 anpassen. Während wir bisher einen Umsatz von mehr als 420 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 80 und 90 Millionen Euro prognostizierten, erwarten wir nun einen Umsatz von 330 bis 380 Millionen Euro bzw. ein EBIT von 30 bis 60 Millionen Euro. Damit wird ersol auch seine geplante Prognose für 2010 mit einem Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro und einem EBIT von mehr als 150 Millionen Euro unterschreiten. Wesentliche Gründe für diese Korrektur unserer Prognose sind die generell schwierige Marklage, die allgemeine Nachfrageschwäche verbunden mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen und das aufgrund der Finanzmarktkrise schwächere Projektgeschäft. Diese Marktlage wirkt sich auch auf unseren Absatz und damit unser Umsatz und Ergebnis aus. Aufgrund unserer hohen Qualität und ausgezeichneten Technikposition sehen wir uns dennoch gut für die kommenden Jahre gerüstet", so Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, zum Ausblick auf die folgenden Monate.

15.05.2009 Quelle: ersol Solar Energy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solar-Fabrik AG fokussiert sich nach Umsatzeinbruch auf den Kernbereich Solarstromsysteme

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von 22,529 Millionen Euro erzielt (Vj.: 53, 102 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug minus 289.000 Euro (Vj.: 519.000 €). Das 1. Quartal 2009 sei geprägt durch Fokussierung auf den deutschen Solarmarkt, der jedoch witterungsbedingt schwächer als im Durchschnitt der vergangenen Jahre ausgefallen sei. Der spanische Markt sei aufgrund der novellierten Förderung erwartungsgemäß deutlich rückläufig. Die Solar-Fabrik allerdings profitiere von fallenden Preisen im Zuliefererbereich, weil die Gesellschaft überwiegend keine langfristig bindenden Verträge unterzeichnet habe.
Der Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 31. März 2009 21,573 Mio. € (Vj.: 34,893 Mio. €). Trotz des Rückgangs der Umsätze sowie der Abschwächung der Rohmarge von 10,7 % auf 9,3 % habe sich das Segmentergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 2,685 Mio. € um 785.000 € auf minus 1,900 Mio. € verbessert. Infolge des Einbruchs im Silizium-Markt sowie der zum 31. März 2009 erfolgten Insolvenzanmeldung der GEWD Ltd. seien im Segment "Wafer" die Umsatzerlöse von 18,181 Mio. € um 17,267 Mio. € auf 914.000 € zum 31. März 2009 gesunken. Durch die Rücknahme von Warenlieferungen an Lieferanten gegen Erteilung von Gutschriften konnten zum Jahresende 2008 gebildete Rückstellungen für belastende Verträge zwischenzeitlich ergebniswirksam aufgelöst werden. Als Folge belaufe sich das Segmentergebnis auf 1,588 Mio. €.


Gewinn mit Solarzellen; ausgeglichenes Ergebnis bei Wafern

Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte im ersten Quartal 2009 einen Gewinn in Höhe von 303.000 € (Vj.: minus 126.000 €). Für das Gesamtjahr werde ein positives Ergebnis erwartet, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das Segment "Waferaufbereitung" hat ein ausgeglichenes Ergebnis (Vj.: 82.000 €) erreicht. Für das Gesamtjahr werde ebenfalls mit einem positiven Ergebnis gerechnet.


Auftragsbestand für 2009 bereits jetzt bei mehr als 80 MWp

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise verfügt die Solar-Fabrik AG nach eigenen Angaben gegenwärtig über einen Auftragsbestand von mehr als 80 MWp. Ziel sei, die Produktions- und Absatzmenge gegenüber 2008 im zweistelligen Prozentbereich zu steigern und im europäischen Solarmarkt Marktanteile zu gewinnen. Am Ende des 1. Quartals 2009 hat die Solar-Fabrik ihr drittes Werk in Freiburg in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität auf 130 MWp erhöht. Diese Fertigungslinie ist hoch automatisiert und sei Garant für die Steigerung der Produktivität. Die Solar-Fabrik rechnet bei hoher Planungssicherheit für das angelaufene Geschäftsjahr mit einer EBIT-Marge von mindestens 3 % im Segment Solarstromsysteme.




15.05.2009 Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solarthermische Kraftwerke in den USA: PG&E und BrightSource unterzeichen Verträge über 1.310 MW


Solarthermie-Technik von BrightSource Energy.

Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien) berichtete am 13.05.2009, das Unternehmen habe mit dem Hersteller BrightSource Energy, Inc. eine Reihe von Verträgen über den Bau solarthermischer Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1,3 Gigawatt (1.310 MW) geschlossen. Diese Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements; PPA) umfassen sieben Kraftwerksprojekte und treten an die Stelle der im April 2008 mit BrightSource geschlossenen Verträge, die bis zu 900 MW Solarthermie-Kapazität vorsahen. Das erste solarthermische Kraftwerk mit 110 MW soll vertragsgemäß im Jahr 2012 die Produktion in Ivanpah (Kalifornien) aufnehmen. BrightSource soll die Solar-Kraftwerke, so schnell es die Genehmigungsverfahren und die Infrastruktur erlauben, bauen und in Betrieb nehmen. Zusammen sollen die sieben geplanten Kraftwerke jährlich rund 3,666 Gigawattstunden Strom erzeugen, was dem Bedarf von 530.000 durchschnittlichen Haushalten entspricht. "Die heute angekündigten solarthermischen Kraftwerksprojekte belegen das Engagement von PG&E zur Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien für unsere Kunden in Kalifornien", sagte John Conway, Senior-Vizepräsident für die Energieversorgung bei PG&E. "Durch die Verträge mit BrightSource können wir Sonnenenergie ernten, um den Bedarf unserer Kunden an heißen Sommertagen zu decken, genau dann wenn er am größten ist."


BrightSource energy liefert Technik für effiziente Solarstrom-Produktion

"Die heutigen Übereinkünfte spiegeln den technischen Meilenstein wider, den unser Team im vergangenen Jahr erreicht hat", kommentiert John Woolard, Vorstand von BrightSource Energy. "Unsere Technik wird der Maßstab für eine effiziente Solarstromproduktion sein. Wir sind begeistert, den Kunden mit PG&E und weiteren führenden Unternehmen mehr zuverlässige erneuerbare Energie zu liefern". Seit 2002 hat PG&E nach eigenen Angaben Verträge geschlossen, die dafür sorgen sollen, dass mehr als 20 % des Stroms künftig aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden.



15.05.2009 Quelle: Pacific Gas and Electric Company Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC meldet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2009


Michael Pack: "SYSTAIC
profitiert von stark ge-
sunkenen Preisen für
Solarzellen und -module".

Das Düsseldorfer Solartechnologie-Unternehmen systaic AG legte 14.05.2009 den Zwischenbericht zum ersten Quartal vor. Umsatz und Ergebnis liegen demnach über den konzerninternen Prognosen. Der Konzernumsatz übertraf mit knapp über 50 Millionen Euro den Wert des Vorjahres (3,5 Mio. Euro) um ein Vielfaches. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 2,3 Millionen Euro (Q1 2008: minus 2,8 Mio. Euro). Die nachhaltig positive Entwicklung im Unternehmensbereich SYSTAIC-Solarkraftwerke sei ein wesentlicher Grund für die gute Geschäftsentwicklung im Konzern, betont das Unternehmen. Der Umsatz erreichte 48,4 Millionen Euro und lag damit um ein Vielfaches über dem Vorjahreswert (Q1 2008: 0,2 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse im Segment SYSTAIC Energiedachsysteme seien saisonal bedingt im ersten Quartal niedrig. Sie betrugen 0,3 Millionen Euro und lagen unter dem Vorjahreswert (Q1 2008: 1,2 Mio. Euro).



Die Automobilbranche strebt in zunehmendem Maße nach regenerativer Antriebsenergie für Elektro- und Hybridfahrzeuge. SYSTAIC ist ein industrieller Anbieter von Photovoltaik-Lösungen für PKW. Der Lage in der Automobilbranche und dem damit einhergehenden Nachfragerückgang nach Neufahrzeugen konnte sich aber auch der Bereich SYSTAIC Automotive nicht entziehen. Der Umsatz im ersten Quartal 2009 betrug in diesem Segment 1,4 Millionen Euro (Q1 2008: 2,2 Mio. Euro). Seit einigen Wochen würden jedoch wieder steigende Abrufzahlen verzeichnet, die für Mai und Juni 2009 bereits annähernd das Vorjahresniveau erreichten.


Umsatz- und Ergebnisprognose mit 30 % Wachstum bestätigt

Zahlreiche Entwicklungsaufträge lassen mittelfristig deutliches Wachstum erwarten, heißt es in der Pressemitteilung. "Im Gegensatz zu beinahe allen anderen Solarunternehmen vermarktet SYSTAIC keine Komponenten, sondern innovative Anwendungslösungen für Kunden", erläutert Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Daher profitieren wir im aktuellen Marktumfeld von den deutlichen Überkapazitäten der Hersteller und stark gesunkenen Preisen für Solarzellen und -module". Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 könnten zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt werden: Der Vorstand gehe unverändert davon aus, den Umsatz um mindestens 30 % auf über 260 Millionen Euro bei einer operativen Marge von rund 7 % steigern zu können.





14.05.2009 Quelle: systaic AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Q-Cells SE begibt garantierte Wandelanleihe mit Fälligkeit 2014

Der Vorstand der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat am 14.05.2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Ausgabe einer garantierten Wandelschuldverschreibung ("Wandelanleihe") beschlossen. Die Wandelanleihe wird von der Q-Cells International Finance B.V., einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Q-Cells, begeben und durch die Q-Cells garantiert. Die Wandelanleihe soll institutionellen Investoren im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens zum Kauf angeboten werden. Das Bezugsrecht der Altaktionäre der Q-Cells, die Wandelanleihe zu zeichnen, wurde ausgeschlossen. Die Q-Cells plant, den Emissionserlös aus der Begebung der Wandelanleihe zu nutzen, um die Bilanz und die Liquidität des Unternehmens weiter zu stärken. Dadurch werde sie in die Lage versetzt, ihre starke Wettbewerbsposition zu behaupten und flexibel auf die durch das gegenwärtige Marktumfeld geschaffenen Herausforderungen zu reagieren.

Das geplante Emissionsvolumen beträgt 225 Millionen Euro. Q-Cells hat sich das Recht vorbehalten, das Emissionsvolumen um rund 40 Millionen Euro zu erhöhen. Der anfängliche Wandlungskurs werde voraussichtlich 35 % über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Q-Cells Aktie im XETRA vom Beginn des Angebots bis zum Zeitpunkt der Preisfestlegung liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf Basis des Schlusskurses an der Deutschen Börse vom 13. Mai 2009 und der Höhe der Wandlungsprämie sowie unter der Annahme der maximalen Emissionsgröße würde die Wandelanleihe in bis zu 11.125.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) der Q-Cells SE wandelbar sein. Abhängig von der endgültigen Preisfestsetzung und dem endgültigen Emissionsvolumen kann sich diese Anzahl verändern. Die Laufzeit der Wandelanleihe beträgt voraussichtlich 5 Jahre. Sie wird voraussichtlich zu 100 % des Nennbetrages am Valutatag begeben (nach gegenwärtigem Stand voraussichtlich am 26. Mai) und wird voraussichtlich mit einem Kupon von 5,00 % bis 6,25 % (halbjährliche Zahlung) ausgegeben. Sofern nicht zuvor gewandelt, wird die Wandelanleihe zu 100 % des Nennbetrages bei Fälligkeit zurückgezahlt.

Es ist beabsichtigt, die Zulassung der Wandelanleihe zum Handel am Offenen Markt der Börse Frankfurt zu beantragen, die Emission ist jedoch nicht abhängig von einer solchen Zulassung. Citi und Morgan Stanley agieren als Joint Lead Managers und Joint Bookrunners für die Emission sowie Commerzbank, UBS Investment Bank, UniCredit Group (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG) und WestLB AG als Co Lead Managers. Gemäß der allgemeinen Marktstandards bei Emissionen von Wandelanleihen werden Citi und Morgan Stanley institutionellen Investoren den Erwerb von Q-Cells-Aktien mittels Aktienleihe anbieten.



14.05.2009 Quelle: Q-Cells SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH

aleo solar AG: Zuversicht trotz Umsatzeinbruch

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 einen Umsatz in Höhe von 30,6 Millionen Euro erwirtschaftet (1. Quartal 2008: 69,0 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz rund 35 Prozent. Das EBIT lag bei minus 4,8 Millionen Euro (5,0 Mio. Euro) und sei von nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen in der Vorratsbewertung geprägt. Das Ergebnis je Aktie beträgt minus 0,43 Euro (0,26 Euro). Die produzierte Leistung beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf 11,3 Megawatt (29,7 Megawatt). "Durch die anhaltend schlechten Neuigkeiten zur gesamtwirtschaftlichen Lage, den ungewöhnlich langen und harten Winter insbesondere in Deutschland und den erwarteten Wegfall des spanischen Marktes ist die Zahl der Neuinstallationen insgesamt zurückgegangen", erklärt Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG.

Für den weiteren Jahresverlauf ist Bögershausen zuversichtlich: "Der gute Auftragseingang verdeutlicht das weiterhin hohe Interesse an unseren Premium-Solarmodulen und die damit verbundene grundsätzliche Attraktivität von hohen Investitionen in die Photovoltaik. In den bestehenden PV-Märkten wird der Vertrieb verstärkt, um im Rahmen des aleo power networks dezentral ein Höchstmaß an Kundennähe gewährleisten zu können. In stark wachsenden Märkten wie den USA zeichnen sich für aleo solar positive Entwicklungen ab."

Die Jahresprognose 2009 mit einem Umsatz von mindestens 380 Millionen Euro wird aufrecht gehalten.




14.05.2009 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

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