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Photovoltaik-Produktion: Nanotech-System SOLARIS optimiert die Herstellung kristalliner Solarzellen

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Nano-Beschichtungsanlage SOLARIS.

Oerlikon Systems präsentierte am 28. Mai 2009 zum ersten Mal SOLARIS, eine Photovoltaik-Produktionslösung, welche die Herstellung kristalliner Solarzellen stark verbessert. "Der Trick war, unsere umfangreichen Erfahrungen mit hoch produktiven Beschichtungsanlagen (CD/DVD/Blu-ray) und unsere führende Nanobeschichtungstechnologie miteinander zu verbinden", so Andreas Dill, Leiter der Geschäftseinheit Oerlikon Systems. Dies führte zur ersten Nanotech-Maschine, die für die Massenproduktion konstruiert wurde. Das Geschäft mit kristallinen Solarzellen sei nun der erste Markt, auf den Oerlikon Systems abzielt. Die Produktionskosten von Solarstrom hängen nicht nur von der Zelleneffizienz ab, sondern auch von der Produktivität des Herstellungsprozesses. "Wenn wir die Kosten für Solarstrom signifikant auf Netzparität reduzieren wollen, müssen wir nicht nur die Zellen selbst verbessern, sondern auch die Produktionstechnologie überarbeiten", erklärt Dill.



Nanotechnologie zur Beschichtung der Vorder- und Rückseite von Solarzellen

Die standardisierte Fabrikationsmethode für die Herstellung von kristallinen Solarzellen basiert auf komplexen Prozessen mit hohem Bedarf an Reinigung und manueller Wartung. Im Gegensatz zu diesen traditionellen Verfahren stütze sich das SOLARIS-System auf innovative Nanotechnologie. Bei der Herstellung von Solarzellen mittels SOLARIS werden sehr dünne Siliziumnitridschichten auf die Vorderseite der Zellen aufgetragen. Die Flexibilität der Anlage erlaube jedoch auch das Beschichten der Rückseite mit unterschiedlichen Materialien. Jeder Wafer werde separat bearbeitet und beschichtet. Mit sechs Beschichtungskammern, einem speziellen Transportmechanismus und einer umfangreichen Palette von potenziellen Beschichtungsmaterialien verfügt SOLARIS laut Oerlikon nicht nur über eine hohe Flexibilität, sondern gleichzeitig über eine bisher unerreichte Produktivität. Die Maschine sei außerdem in der Lage, Standard-Waferformate von 125 mm2 bis zu 156 mm2 zu bearbeiten. Durchschnittlich werden nach Angaben des Unternehmens bis zu 1.200 Wafer pro Stunde erreicht. Der Wechsel von Substratformaten, Beschichtungsmaterialien oder Prozessen benötige weniger als eine Stunde. Ein neues System könne beim Kunden in weniger als einer Woche einsatzbereit sein.


Weniger Stellfläche, minimale Wartungsarbeiten und längere Betriebszeiten

"Mit SOLARIS haben wir zum ersten Mal modernste Nanotechnologie für die Produktion kristalliner Solarzellen angewandt", so Dill. "Mit enormen Vorteilen für die Produzenten von Solarzellen. Erstens benötigt SOLARIS mit Abmessungen von 2 Meter x 3,3 Meter 80 Prozent weniger Stellfläche als andere Verfahren. Zweitens erfordert die automatisierte Lösung nur minimale Wartungsarbeiten. Drittens benötigt SOLARIS signifikant weniger Energie (minus 50 Prozent). Und schließlich führen weniger Wartungsarbeiten zu einer signifikante längeren Betriebszeit. Die Vorteile von SOLARIS sind offensichtlich. Es handelt sich um ein revolutionäres Konzept zur Herstellung von Solarzellen – die erste vieler 'sauberer Technologien', die mit diesem neuen System möglich sind”, so Dill weiter.


Nanobeschichtungstechnologie für Touch Panels, Thermoelektrik und Energiespeicher

Der erste Kunde, einer der führenden Hersteller von Solarzellen, führe zur Zeit Produktionstests mit SOLARIS durch. Zudem hätten die Entwicklungsteams bei Oerlikon weitere konkrete Anwendungen vor Augen, darunter Touch Panels (Diese Geräte werden in alles integriert, von Smart Phones bis zu PCs und Kühlschränken. SOLARIS trägt eine zentrale Leitungsschicht und anti-reflektierende Beschichtungen auf die Touchscreen-Panels auf). Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Thermoelektrik (diese "grüne Energie"-Geräte erzeugen Elektrizität, wenn sie erwärmt werden. Die von SOLARIS aufgebrachten Dünnfilmschichten leiten sehr gut Strom, aber keine Wärme, was die Geräte in Betrieb hält). Und schließlich soll SOLARIS auch für Energiespeicher zum Einsatz kommen - eine Familie von Anwendungen, zu der hoch effiziente (kleinere und leichtere) Dünnfilmbatterien und moderne Superkondensatoren für die Energiespeicherung gehören; SOLARIS bietet Dünnfilmprozesse für alle diese Anwendungen.

Für Oerlikon Systems eröffne SOLARIS eine komplette Welt neuer moderner Nanotechnologieanwendungen, heißt es in der Pressemitteilung. "Der Start auf dem Markt für kristalline Solarzellen markiert erst den Anfang", so Andreas Dill.



02.06.2009 Quelle: Oerlikon Systems Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Shafer Makes History While Making Wine with Photovoltaics

OC Oerlikon: Solar erzielt mit Micromorph-Modul neuen Branchenrekord (AF)

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Zürich (awp) - OC Oerlikon Solar ist mit seiner Dünnschicht-Photovoltaik-Technik einen weiteren Schritt voran gekommen. Mit einer Pilotlinie des so genannten Micromorph-Moduls sei es gelungen, eine Effizienz von mehr als 11% zu erreichen. Dies sei ein neuer Branchenrekord, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.


Das Unternehmen komme damit seinem für 2010 gesteckten Ziel von 0,70 USD pro Wattpeak stetig näher, hiess es weiter.


Oerlikon Solar sei es zudem gelungen, weitere Module mit ähnlichen Werten zu fertigen und somit zu bestätigen, dass es sich um ein stabiles, skalierbares Verfahren handelt, so die Mitteilung. "Die erzielten Ergebnisse demonstrieren deutlich Oerlikon Solars Technologieführerschaft und markieren einen entscheidenden Meilenstein auf unserem Weg zur Erreichung der Netzparität", erklärte Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar.


Die Analysten reagieren insgesamt verhalten auf die Neuigkeit. "Positive News aus der Solarsparte des angeschlagenen Technologiekonzerns", kommentieren die Marktbeobachter von Wegelin. Aus Sicht der ZKB ist zu berücksichtigen, dass die Zellen-Effizienz mit der Zeit abnimmt. Wenn es gelinge, eine Rekordzelle herzustellen, bedeute dies noch lange nicht, die Werte könnten im grossen industriellen Massstab erreicht und gehalten werden.


"Interessanter wären Aussagen darüber, welchen Wert OC Oerlikon langfristig garantiert", schreibt die Kantonalbank. Die Effizienz sei zudem nur ein Faktor, um die Kosten pro Wattpeak herunterzubringen. Der erreichte Wert stelle keine grosse Überraschung dar, als er bereits vor Jahren in Aussicht gestellt worden war.


Ein weiterer Experte merkt an, die erreichte Steigerung sei notwendig, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten.


Die Titel von Oerlikon steigen gegen 9.40 Uhr um 1,6% auf 68,95 CHF, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,42% zulegt.

Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG

Photovoltaik-Hersteller ersol: Umsatzrückgang wegen allgemein rückläufiger Nachfrage, Finanzkrise und deutlicheren saisonalen Effekten

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Die ersol Solar Energy AG (ersol), ein Unternehmen der Bosch-Gruppe, erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz von 32,4 Millionen Euro gegenüber 52,4 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, so das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die geringen, jahreszeitlich bedingten Installationen von Solarstromanlagen in Deutschland konnten im vergangenen Quartal nicht von anderen Märkten wie Spanien kompensiert werden. Zudem machte sich in Deutschland eine Kaufzurückhaltung bei den Konsumenten für Photovoltaikanlagen bemerkbar, denn diese spekulierten auf einen weiteren Preisverfall bei Solarstromprodukten, betont ersol.
Der Rohertrag erhöhte sich im Berichtszeitraum um 2,6 Millionen Euro auf 27,8 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 25,2 Millionen Euro). In die Entwicklung des Rohertrags fließen neben der rückläufigen Umsatzentwicklung die deutliche Erhöhung des Bestandes an Fertigerzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen um 40,1 Millionen Euro sowie die erhöhten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren infolge der mengenmäßigen Produktionsausweitung ein. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Berichtszeitraum beträgt 3,2 Millionen Euro gegenüber 7,7 Millionen Euro im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Dabei wird der Anstieg des Rohertrags durch die erhöhten Personalaufwendungen aufgrund gestiegener Mitarbeiterzahlen und den Anstieg der anderen Aufwendungen überkompensiert. Neben diesen Aufwandssteigerungen aus mengenmäßiger Produktionsausweitung kommen erhöhte Abschreibungen infolge der vorhergehenden Erweiterungsinvestitionen hinzu. Die EBIT-Marge hat sich entsprechend um 5,0 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent (Vorjahreszeitraum: 14,8 Prozent) verringert.


Prognose korrigiert

Die ersol Gruppe rechnet aufgrund der internationalen Finanzkrise und dem aktuell vorherrschenden Überangebot mit einer Abschwächung der Wachstumsdynamik in der Solarbranche und einer nur schrittweisen Entspannung der Marktlage. "Aufgrund des schwachen ersten Quartals 2009 sowie der nur zögerlichen Erholung der Marktsituation müssen wir unsere Gesamtjahresprognose für 2009 anpassen. Während wir bisher einen Umsatz von mehr als 420 Millionen Euro und ein EBIT zwischen 80 und 90 Millionen Euro prognostizierten, erwarten wir nun einen Umsatz von 330 bis 380 Millionen Euro bzw. ein EBIT von 30 bis 60 Millionen Euro. Damit wird ersol auch seine geplante Prognose für 2010 mit einem Umsatz von mehr als 700 Millionen Euro und einem EBIT von mehr als 150 Millionen Euro unterschreiten. Wesentliche Gründe für diese Korrektur unserer Prognose sind die generell schwierige Marklage, die allgemeine Nachfrageschwäche verbunden mit einem deutlichen Preisrückgang bei Solarmodulen und -zellen und das aufgrund der Finanzmarktkrise schwächere Projektgeschäft. Diese Marktlage wirkt sich auch auf unseren Absatz und damit unser Umsatz und Ergebnis aus. Aufgrund unserer hohen Qualität und ausgezeichneten Technikposition sehen wir uns dennoch gut für die kommenden Jahre gerüstet", so Holger von Hebel, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, zum Ausblick auf die folgenden Monate.

15.05.2009 Quelle: ersol Solar Energy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solar-Fabrik AG fokussiert sich nach Umsatzeinbruch auf den Kernbereich Solarstromsysteme

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Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat im ersten Quartal 2009 einen Konzernumsatz in Höhe von 22,529 Millionen Euro erzielt (Vj.: 53, 102 Mio. €), berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug minus 289.000 Euro (Vj.: 519.000 €). Das 1. Quartal 2009 sei geprägt durch Fokussierung auf den deutschen Solarmarkt, der jedoch witterungsbedingt schwächer als im Durchschnitt der vergangenen Jahre ausgefallen sei. Der spanische Markt sei aufgrund der novellierten Förderung erwartungsgemäß deutlich rückläufig. Die Solar-Fabrik allerdings profitiere von fallenden Preisen im Zuliefererbereich, weil die Gesellschaft überwiegend keine langfristig bindenden Verträge unterzeichnet habe.
Der Umsatz im Segment "Solarstromsysteme" betrug zum 31. März 2009 21,573 Mio. € (Vj.: 34,893 Mio. €). Trotz des Rückgangs der Umsätze sowie der Abschwächung der Rohmarge von 10,7 % auf 9,3 % habe sich das Segmentergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum von minus 2,685 Mio. € um 785.000 € auf minus 1,900 Mio. € verbessert. Infolge des Einbruchs im Silizium-Markt sowie der zum 31. März 2009 erfolgten Insolvenzanmeldung der GEWD Ltd. seien im Segment "Wafer" die Umsatzerlöse von 18,181 Mio. € um 17,267 Mio. € auf 914.000 € zum 31. März 2009 gesunken. Durch die Rücknahme von Warenlieferungen an Lieferanten gegen Erteilung von Gutschriften konnten zum Jahresende 2008 gebildete Rückstellungen für belastende Verträge zwischenzeitlich ergebniswirksam aufgelöst werden. Als Folge belaufe sich das Segmentergebnis auf 1,588 Mio. €.


Gewinn mit Solarzellen; ausgeglichenes Ergebnis bei Wafern

Der Geschäftsbereich "Solarzellen" verbuchte im ersten Quartal 2009 einen Gewinn in Höhe von 303.000 € (Vj.: minus 126.000 €). Für das Gesamtjahr werde ein positives Ergebnis erwartet, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das Segment "Waferaufbereitung" hat ein ausgeglichenes Ergebnis (Vj.: 82.000 €) erreicht. Für das Gesamtjahr werde ebenfalls mit einem positiven Ergebnis gerechnet.


Auftragsbestand für 2009 bereits jetzt bei mehr als 80 MWp

Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise verfügt die Solar-Fabrik AG nach eigenen Angaben gegenwärtig über einen Auftragsbestand von mehr als 80 MWp. Ziel sei, die Produktions- und Absatzmenge gegenüber 2008 im zweistelligen Prozentbereich zu steigern und im europäischen Solarmarkt Marktanteile zu gewinnen. Am Ende des 1. Quartals 2009 hat die Solar-Fabrik ihr drittes Werk in Freiburg in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität auf 130 MWp erhöht. Diese Fertigungslinie ist hoch automatisiert und sei Garant für die Steigerung der Produktivität. Die Solar-Fabrik rechnet bei hoher Planungssicherheit für das angelaufene Geschäftsjahr mit einer EBIT-Marge von mindestens 3 % im Segment Solarstromsysteme.




15.05.2009 Quelle: Solar-Fabrik Aktiengesellschaft für Produktion und Vertrieb von solartechnischen Produkten Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solarthermische Kraftwerke in den USA: PG&E und BrightSource unterzeichen Verträge über 1.310 MW

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Solarthermie-Technik von BrightSource Energy.

Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E; San Francisco, Kalifornien) berichtete am 13.05.2009, das Unternehmen habe mit dem Hersteller BrightSource Energy, Inc. eine Reihe von Verträgen über den Bau solarthermischer Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1,3 Gigawatt (1.310 MW) geschlossen. Diese Strombezugsvereinbarungen (power purchase agreements; PPA) umfassen sieben Kraftwerksprojekte und treten an die Stelle der im April 2008 mit BrightSource geschlossenen Verträge, die bis zu 900 MW Solarthermie-Kapazität vorsahen. Das erste solarthermische Kraftwerk mit 110 MW soll vertragsgemäß im Jahr 2012 die Produktion in Ivanpah (Kalifornien) aufnehmen. BrightSource soll die Solar-Kraftwerke, so schnell es die Genehmigungsverfahren und die Infrastruktur erlauben, bauen und in Betrieb nehmen. Zusammen sollen die sieben geplanten Kraftwerke jährlich rund 3,666 Gigawattstunden Strom erzeugen, was dem Bedarf von 530.000 durchschnittlichen Haushalten entspricht. "Die heute angekündigten solarthermischen Kraftwerksprojekte belegen das Engagement von PG&E zur Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energien für unsere Kunden in Kalifornien", sagte John Conway, Senior-Vizepräsident für die Energieversorgung bei PG&E. "Durch die Verträge mit BrightSource können wir Sonnenenergie ernten, um den Bedarf unserer Kunden an heißen Sommertagen zu decken, genau dann wenn er am größten ist."


BrightSource energy liefert Technik für effiziente Solarstrom-Produktion

"Die heutigen Übereinkünfte spiegeln den technischen Meilenstein wider, den unser Team im vergangenen Jahr erreicht hat", kommentiert John Woolard, Vorstand von BrightSource Energy. "Unsere Technik wird der Maßstab für eine effiziente Solarstromproduktion sein. Wir sind begeistert, den Kunden mit PG&E und weiteren führenden Unternehmen mehr zuverlässige erneuerbare Energie zu liefern". Seit 2002 hat PG&E nach eigenen Angaben Verträge geschlossen, die dafür sorgen sollen, dass mehr als 20 % des Stroms künftig aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden.



15.05.2009 Quelle: Pacific Gas and Electric Company Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC meldet starkes Umsatz- und Gewinnwachstum im ersten Quartal 2009

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Michael Pack: "SYSTAIC
profitiert von stark ge-
sunkenen Preisen für
Solarzellen und -module".

Das Düsseldorfer Solartechnologie-Unternehmen systaic AG legte 14.05.2009 den Zwischenbericht zum ersten Quartal vor. Umsatz und Ergebnis liegen demnach über den konzerninternen Prognosen. Der Konzernumsatz übertraf mit knapp über 50 Millionen Euro den Wert des Vorjahres (3,5 Mio. Euro) um ein Vielfaches. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug 2,3 Millionen Euro (Q1 2008: minus 2,8 Mio. Euro). Die nachhaltig positive Entwicklung im Unternehmensbereich SYSTAIC-Solarkraftwerke sei ein wesentlicher Grund für die gute Geschäftsentwicklung im Konzern, betont das Unternehmen. Der Umsatz erreichte 48,4 Millionen Euro und lag damit um ein Vielfaches über dem Vorjahreswert (Q1 2008: 0,2 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse im Segment SYSTAIC Energiedachsysteme seien saisonal bedingt im ersten Quartal niedrig. Sie betrugen 0,3 Millionen Euro und lagen unter dem Vorjahreswert (Q1 2008: 1,2 Mio. Euro).



Die Automobilbranche strebt in zunehmendem Maße nach regenerativer Antriebsenergie für Elektro- und Hybridfahrzeuge. SYSTAIC ist ein industrieller Anbieter von Photovoltaik-Lösungen für PKW. Der Lage in der Automobilbranche und dem damit einhergehenden Nachfragerückgang nach Neufahrzeugen konnte sich aber auch der Bereich SYSTAIC Automotive nicht entziehen. Der Umsatz im ersten Quartal 2009 betrug in diesem Segment 1,4 Millionen Euro (Q1 2008: 2,2 Mio. Euro). Seit einigen Wochen würden jedoch wieder steigende Abrufzahlen verzeichnet, die für Mai und Juni 2009 bereits annähernd das Vorjahresniveau erreichten.


Umsatz- und Ergebnisprognose mit 30 % Wachstum bestätigt

Zahlreiche Entwicklungsaufträge lassen mittelfristig deutliches Wachstum erwarten, heißt es in der Pressemitteilung. "Im Gegensatz zu beinahe allen anderen Solarunternehmen vermarktet SYSTAIC keine Komponenten, sondern innovative Anwendungslösungen für Kunden", erläutert Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Daher profitieren wir im aktuellen Marktumfeld von den deutlichen Überkapazitäten der Hersteller und stark gesunkenen Preisen für Solarzellen und -module". Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2009 könnten zum jetzigen Zeitpunkt bestätigt werden: Der Vorstand gehe unverändert davon aus, den Umsatz um mindestens 30 % auf über 260 Millionen Euro bei einer operativen Marge von rund 7 % steigern zu können.





14.05.2009 Quelle: systaic AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Q-Cells SE begibt garantierte Wandelanleihe mit Fälligkeit 2014

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Der Vorstand der Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat am 14.05.2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Ausgabe einer garantierten Wandelschuldverschreibung ("Wandelanleihe") beschlossen. Die Wandelanleihe wird von der Q-Cells International Finance B.V., einer 100%-igen Tochtergesellschaft der Q-Cells, begeben und durch die Q-Cells garantiert. Die Wandelanleihe soll institutionellen Investoren im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildingverfahrens zum Kauf angeboten werden. Das Bezugsrecht der Altaktionäre der Q-Cells, die Wandelanleihe zu zeichnen, wurde ausgeschlossen. Die Q-Cells plant, den Emissionserlös aus der Begebung der Wandelanleihe zu nutzen, um die Bilanz und die Liquidität des Unternehmens weiter zu stärken. Dadurch werde sie in die Lage versetzt, ihre starke Wettbewerbsposition zu behaupten und flexibel auf die durch das gegenwärtige Marktumfeld geschaffenen Herausforderungen zu reagieren.

Das geplante Emissionsvolumen beträgt 225 Millionen Euro. Q-Cells hat sich das Recht vorbehalten, das Emissionsvolumen um rund 40 Millionen Euro zu erhöhen. Der anfängliche Wandlungskurs werde voraussichtlich 35 % über dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Q-Cells Aktie im XETRA vom Beginn des Angebots bis zum Zeitpunkt der Preisfestlegung liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf Basis des Schlusskurses an der Deutschen Börse vom 13. Mai 2009 und der Höhe der Wandlungsprämie sowie unter der Annahme der maximalen Emissionsgröße würde die Wandelanleihe in bis zu 11.125.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) der Q-Cells SE wandelbar sein. Abhängig von der endgültigen Preisfestsetzung und dem endgültigen Emissionsvolumen kann sich diese Anzahl verändern. Die Laufzeit der Wandelanleihe beträgt voraussichtlich 5 Jahre. Sie wird voraussichtlich zu 100 % des Nennbetrages am Valutatag begeben (nach gegenwärtigem Stand voraussichtlich am 26. Mai) und wird voraussichtlich mit einem Kupon von 5,00 % bis 6,25 % (halbjährliche Zahlung) ausgegeben. Sofern nicht zuvor gewandelt, wird die Wandelanleihe zu 100 % des Nennbetrages bei Fälligkeit zurückgezahlt.

Es ist beabsichtigt, die Zulassung der Wandelanleihe zum Handel am Offenen Markt der Börse Frankfurt zu beantragen, die Emission ist jedoch nicht abhängig von einer solchen Zulassung. Citi und Morgan Stanley agieren als Joint Lead Managers und Joint Bookrunners für die Emission sowie Commerzbank, UBS Investment Bank, UniCredit Group (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG) und WestLB AG als Co Lead Managers. Gemäß der allgemeinen Marktstandards bei Emissionen von Wandelanleihen werden Citi und Morgan Stanley institutionellen Investoren den Erwerb von Q-Cells-Aktien mittels Aktienleihe anbieten.



14.05.2009 Quelle: Q-Cells SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH

aleo solar AG: Zuversicht trotz Umsatzeinbruch

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Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 einen Umsatz in Höhe von 30,6 Millionen Euro erwirtschaftet (1. Quartal 2008: 69,0 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz rund 35 Prozent. Das EBIT lag bei minus 4,8 Millionen Euro (5,0 Mio. Euro) und sei von nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen in der Vorratsbewertung geprägt. Das Ergebnis je Aktie beträgt minus 0,43 Euro (0,26 Euro). Die produzierte Leistung beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf 11,3 Megawatt (29,7 Megawatt). "Durch die anhaltend schlechten Neuigkeiten zur gesamtwirtschaftlichen Lage, den ungewöhnlich langen und harten Winter insbesondere in Deutschland und den erwarteten Wegfall des spanischen Marktes ist die Zahl der Neuinstallationen insgesamt zurückgegangen", erklärt Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG.

Für den weiteren Jahresverlauf ist Bögershausen zuversichtlich: "Der gute Auftragseingang verdeutlicht das weiterhin hohe Interesse an unseren Premium-Solarmodulen und die damit verbundene grundsätzliche Attraktivität von hohen Investitionen in die Photovoltaik. In den bestehenden PV-Märkten wird der Vertrieb verstärkt, um im Rahmen des aleo power networks dezentral ein Höchstmaß an Kundennähe gewährleisten zu können. In stark wachsenden Märkten wie den USA zeichnen sich für aleo solar positive Entwicklungen ab."

Die Jahresprognose 2009 mit einem Umsatz von mindestens 380 Millionen Euro wird aufrecht gehalten.




14.05.2009 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

SolarWorld: Quartalszahlen bestätigen gemeldetes Umsatzplus und anhaltendes Wachstum

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Der Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage des Quartalsberichtes ihre vorab gemeldeten Zahlen. Der Konzernumsatz stieg nach Angaben des Unternehmens im 1. Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,2 Prozent auf 176,3 Millionen Euro (Vorjahr: 167,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte im 1. Quartal 39,2 Millionen Euro (Vorjahr, operativ: 39,1 Mio. Euro). Das Konzernergebnis legte von Januar bis März um 26,5 Prozent auf 23,8 Millionen Euro zu (Vorjahr, operativ: 18,8 Mio. Euro). "Wir haben mit unserer kompletten Wertschöpfung vom Silizium zum Qualitätsmodul der Marke SolarWorld die richtige Strategie gewählt", sagte Vorstandssprecher Frank H. Asbeck. "Zudem erlaubt es unsere Kostenstruktur, die Preisdegression, die dem Wettbewerb zu schaffen macht, im Wesentlichen aufzufangen und aktiv den Solarstrompreis in Richtung Netzparität zu begleiten."


Richtfest für neue Waferproduktion am Standort Freiberg

Mit Blick auf die Bilanz präsentiert sich der SolarWorld Konzern zum 1. Quartal solide und stark. Die Eigenkapitalquote liegt mit 40,1 Prozent auf einem weiterhin hohen Niveau (31.12.2008: 39,7). Die freie Liquidität betrug zum 31. März 2009 690,8 Millionen Euro. Ausgestattet mit dieser guten Kapitalbasis hält die SolarWorld AG im Geschäftsjahr 2009 unverändert an ihrer Wachstumsstrategie fest. Am Montag, den 18. Mai, feiert der Konzern Richtfest für die neue Waferproduktion am Standort Freiberg. Mit Produktionsbeginn Anfang 2010 wird die Kapazität der gesamten Freiberger Waferfertigung auf 750 MW steigen, ab 2011 auf 1 GW, dabei werden in Sachsen 350 Millionen Euro investiert. Auch der Ausbau des US-amerikanischen Standortes Hillsboro gehe planmäßig voran, berichtet SolarWorld. Ende des Jahres soll dort das neue Logistik- und Produktionsgebäude bezugsfertig sein.

Parallel dazu ist auch die Mitarbeiterzahl der SolarWorld AG weiter gestiegen: Zum Stichtag (31. März 2009) beschäftigte der Konzern weltweit 2.518 Menschen, das ist eine Steigerung um acht Prozent in den ersten drei Monaten 2009. Allein am Standort Freiberg werden durch die neue Waferfertigung in Zukunft rund 450 neue Arbeitsplätze entstehen.


Erfolg mit Kampagne zur solaren "Dachsparkasse"

Als wichtiger Wettbewerbsvorteil habe sich im 1. Quartal auch die große Bekanntheit der Marke SolarWorld bewiesen, betont das Unternehmen. Vor allem im Kernmarkt Deutschland konnte der Umsatz im Handelssegment unterstützt durch die erfolgreiche bundesweite Kampagne der solaren "Dachsparkasse" deutlich gesteigert werden. Frank H. Asbeck: "Unsere Kunden kaufen nicht nur eine Solarstromanlage und das zu besten Preisen, sondern mehr als 30 Jahre Produktionserfahrung, eine 25-jährige Leistungsgarantie und die sichere Gewissheit, dass unsere Module von uns umweltfreundlich recycelt werden."




14.05.2009 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Photovoltaik-Equipmentanbieter centrotherm photovoltaics: Ergebnis im ersten Quartal mehr als verdoppelt

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Vorstandssprecher
Hartung: Innovation
als Schlüssel für den
Markt.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) ist sehr erfolgreich in das Geschäftsjahr 2009 gestartet: Der Umsatz des Technologie- und Equipmentanbieters für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen stieg im ersten Quartal 2009 von 67,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 131,0 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Kaufpreisallokationen konnte mit 18,5 Millionen Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) sogar mehr als verdoppelt werden. Die Marge erhöhte sich auf 14,1 Prozent und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 12,6 Prozent. Unter Berücksichtigung der Effekte aus den Kaufpreisallokationen betrug das EBIT 14,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) von 11,2 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) betrug im ersten Quartal des laufenden Jahres 19,5 Millionen Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro).


Starker Auftragseingang im ersten Quartal 2009

Der erfolgreiche Beginn des neuen Jahres spiegle sich auch in den Auftragseingängen des Unternehmens wider. Im ersten Quartal seien neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 416,4 Millionen Euro (Vorjahr: 282,4 Mio. Euro) unterzeichnet worden - mehr als jemals zuvor in den ersten drei Monaten eines Jahres. Der Auftragsbestand lag nach Unternehmensangaben zum 31. März 2009 bei rund 1,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 677,4 Mio. Euro). "Dass wir trotz der schwierigen Marktlage neue Aufträge gewinnen und über einen so umfangreichen Auftragsbestand verfügen, stimmt uns mehr als zuversichtlich, unsere Ziele für das Gesamtjahr 2009 zu erreichen", sagt Oliver M. Albrecht, Finanzvorstand der centrotherm photovoltaics. "Wir halten daher an unserem für 2009 geplanten Umsatzwachstum auf 500 bis 550 Millionen Euro bei einer Steigerung unseres EBITDA fest."


Meilensteine in den ersten drei Monaten 2009

Einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte erreichte centrotherm photovoltaics im März 2009. Mit der Meldung "First Silicon Out" bestätigte das Unternehmen die Leistungsfähigkeit seiner Siliziumreaktoren: Am Produktionsstandort eines asiatischen Kunden wurde erfolgreich Polysilizium-Equipment in Betrieb genommen und erstmals Silizium produziert. Robert M. Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics: "Wir wollen die Effizienz beim Herstellungsprozess nun kontinuierlich verbessern, um für unsere Kunden die Kosten weiter zu reduzieren." Allein in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe centrotherm photovoltaics Aufträge für die Produktion von rund 5.000 Tonnen Silizium unterzeichnet. Hartung: "Die große Nachfrage und unser Erfolg in diesem Geschäftsbereich bestätigen unsere Entscheidung, unser Leistungsangebot zusätzlich zum Kerngeschäft Solarzelle zu erweitern. Zudem verschafft uns unser Technologie- und Turnkey-Konzept weitere Wettbewerbsvorteile." Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren das Angebot durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung entlang der Wertschöpfungskette ergänzt und sich als Technologie- und Equipmentanbieter für die Herstellung von Solarsilizium, kristallinen Solarzellen und CIGS-Dünnschichtmodulen etabliert. Im ersten Quartal 2009 wurde centrotherm photovoltaics außerdem beauftragt, zwei schlüsselfertige Produktionslinien für die Fertigung von Solarzellen mit einer Kapazität von 100 Megawatt sowie eine Produktionslinie für die Herstellung von Dünnschichtmodulen mit einer Kapazität von 50 Megawatt zu liefern.

Das Unternehmen aus dem schwäbischen Blaubeuren verfügt in allen Geschäftsbereichen über eigene, integrierte Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E). "F&E soll auch künftig ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie bleiben", betont Hartung: "Wir begreifen technologische Innovationen als einen Schlüssel, um uns langfristig am Markt zu behaupten."

Der Zwischenbericht zum 31. März 2009 steht zum Herunterladen im Investor Relations-Bereich der Internetseiten des Unternehmens bereit.




14.05.2009 Quelle: centrotherm photovoltaics AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solar-Unternehmen Conergy meldet deutlich bessere Kostenstrukturen und Margen im 1. Quartal 2009

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Conergy-Solarpark in Föhren bei Trier.

Bei dem Hamburger Photovoltaik-Unternehmen Conergy AG haben die Krise auf den weltweiten Finanzmärkten, der Marktwandel der PV-Industrie sowie ein vergleichsweise langer und niederschlagsreicher Winter im 1. Quartal 2009 zu einem Umsatzrückgang um 69 % auf 64,6 Millionen Euro geführt (Vorjahresperiode: 207,2 Mio. Euro). Trotz dieses Rückgangs konnte Conergy sein operatives Ergebnis (EBIT) im 1. Quartal 2009 mit minus 20,6 Mio. Euro (Vorjahr minus 25,6 Mio. Euro) um 5 Millionen Euro verbessern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auch das Nettoergebnis nach Steuern sei in diesem Zeitraum dank wesentlich strafferer Kostenstrukturen mit minus 27,9 Millionen Euro gegenüber minus 42,9 Millionen Euro im Vorjahr deutlich besser ausgefallen. Ammer: "Schwieriger Start ins Jahr, aber Kosten nach Reorganisation besser im Griff"

"Neben vielen Mitbewerbern hatte auch Conergy einen schwierigen Start ins neue Jahr. Die Folge war ein Umsatzeinbruch, der auch für uns enttäuschend war. Die gute Nachricht trotz all dem ist: Die Restrukturierung wirkt. Wir haben unsere Kosten jetzt besser im Griff", kommentiert der Conergy-Vorstandsvorsitzende Dieter Ammer. Insbesondere die um rund 30 % verringerten Personalaufwendungen und der Abbau von Wechselkursrisiken durch den Rückzug aus einer Reihe von Märkten schlagen sich laut Ammer positiv auf das Ergebnis nieder. Auch habe Conergy restrukturierungsbedingte Rechts- und Beratungskosten reduziert.

Damit habe Conergy trotz des massiven Umsatzrückgangs seine Margen deutlich verbessern können. So sei auch dank positiver Einmaleffekte die Bruttomarge erheblich gestiegen, von 17,5 % auf 29,3 %. Zwar lasse sich in den Folgequartalen eine solche Marge in dieser Größenordnung wohl nicht durchgängig erwarten. Jedoch zeige die generelle Margenverbesserung, dass die Restrukturierung bei Conergy in die richtige Richtung gehe.


Operative Erfolge in Deutschland und Kalifornien

Trotz der schwierigen Marktsituation konnte Conergy von Januar bis März 2009 einige operative Erfolge verzeichnen. Anfang März wurde im Beisein der rheinland-pfälzischen Ministerin für Umwelt, Margit Conrad, einer der größten Dünnschichtparks der Welt eingeweiht. Betreiber des Parks in Föhren sind die Stadtwerke Trier. Auch in Frankfurt (Oder) konnte Conergy ein größeres kommunales Projekt gewinnen. Für eine kommunale Trinkwasseranlage in Kalifornien hat Conergy im South Joaquin Irrigation District eine Photovoltaikanlage errichtet, die den Strom zur Aufbereitung von rund 150 Millionen Litern Trinkwasser täglich liefert.

Ammer: "Im März haben wir bereits eine leichte Belebung des Marktes gesehen. Spätestens für die 2. Jahreshälfte erwarten wir ein deutliches Anziehen des Geschäfts." Conergy rechnet aufgrund der weltweiten Rezession nicht damit, den Vorjahresumsatz zu erreichen. Der Vorstand erwarte aber weiter gute Wachstumschancen für die Photovoltaik.


14.05.2009 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solar-Unternehmen glänzen trotz Wirtschaftskrise mit Innovationen

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Gartner Prognose für den
Photovoltaik-Markt in US-Dollar.

Das US-Forschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologien, Gartner Inc. (Stamford, Connecticut), berichtete am 11.05.2009, dass jüngste Ankündigungen von Unternehmen neue Entwicklungen in der Solar-Industrie widerspiegeln, die für ein Wachstum der Branche sorgen können. So habe das Unternehmen Skyline Solar kürzlich sein "High Gain Solar"-System angekündigt und Unirac ein neues Montagesystem für Solarmodule auf den Markt gebracht. Außerdem seien die mikromorphen Dünnschicht-Solarzellen auf Siliziumbasis von Oerlikon Solar kürzlich vom TÜV Rheinland nach IEC zertifiziert worden. Während die Photovoltaik-Industrie von der Wirtschaftskrise in Form eines schrumpfenden Marktes und sinkender durchschnittlicher Verkaufspreise betroffen sei, zielen die aktuellen Innovationen laut Gartner auf die Senkung der Systemkosten, indem sie entweder die Leistung von Solarstromanlagen erhöhen oder die Kosten der Systemkomponenten verringern. Sinkende Verkaufspreise und Verbesserungen der Solarstromanlagen werden die Gesamtkosten für Photovoltaik-Systeme laut Schätzungen von Gartner bis zum Jahr 2013 jährlich um 10 Prozent reduzieren.


Drei Ansätze zur Kostensenkung

Die Ankündigungen der Solarbranche zeigen laut Gartner drei Wege zur Kostensenkung von Photovoltaikanlagen: höhere Leistung, einfachere Montage und ein umfassendes Gesamtkonzept. Laut Studie sind die Solar-Technologien von Oerlikon Solar und von Applied Materials ein Beispiel dafür, wie die Steigerung der Solarmodul-Wirkungsgrade, geringere Kosten für Wechselrichter und die gesamte Anlage sowie deren Montage zur Kostensenkung beitragen können. Laut Gartner können bemerkenswerte Verbesserungen der Systemmontage wie das neue Komzept von Unirac sowohl die Montagezeit als auch den Materialeinsatz verringern und so die Kosten einer Solaranlage effektiv senken. Weiter sei ein umfassender Systemansatz wichtig zur Kostensenkung der Photovoltaik. Laut Gartner haben beispielsweise Skyline Solar und SolFocus einen eher ganzheitlichen Ansatz verfolgt, mit dem sowohl die Kosten für das Material als auch der Arbeitsaufwand gesenkt und gleichzeitig der Solarstromertrag erhöht werden kann. Zusätzlich setzen Photovoltaik-Unternehmen Technologien aus der Automobilindustrie ein, um Fertigungskosten zu senken und die Systeme einfacher zu gestalten, berichtet Gartner.


Chancen für die Solar- und Halbleiterindustrie

Gartner ist überzeugt, dass nicht nur die Systemkosten, sondern auch die Kosten des Solarstroms entscheidend sind. Die Herausforderungen hinsichtlich der Leistung, der Montage und des Anlagenkozepts eröffnen laut Studie ein großes Potential für Unternehmen aus der Halbleiterindustrie. Zum Beispiel stellten neue "Mikro"-Wechselrichter sowie kostengünstige drahtlose Systeme zur Überwachung einzelner Modulstränge oder Module zur Optimierung des Systems und zur Reduktion des Wartungsbedarfs interessante Geschäftsmöglichkeiten dar.


14.05.2009 Quelle: Gartner, Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Sunways liefert Photovoltaik-Zellen für Webasto Solar-Schiebedächer

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Solar-Schiebedach mit Sunways-Solarzellen.

Mehr als 3,5 Millionen Solar-Zellen hat die Sunways AG seit Anfang 2005 für die Automobilindustrie hergestellt. In Konstanz fertigt das Unternehmen die monokristallinen Zellen für Solar-Schiebedächer des renommierten Automobilzulieferers Webasto, die unter anderem in Fahrzeugen der Marken Audi, Maybach und Bentley zum Einsatz kommen. Die Sunways-Zellen werden aus einem einzigen Siliziumkristall gefertigt und bestechen durch eine edle und homogene Optik, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Sie seien nicht nur hoch effizient, sondern erfüllten auch höchste ästhetische Ansprüche und seien deshalb für den Einsatz im Automobilbereich besonders geeignet.

Solarstrom betreibt die Lüftung und schont die Batterie

Die Solar-Zellen werden in die Glasfläche des Schiebedachs integriert und wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Die so erzielte Solarenergieleistung von etwa 40 Watt wird genutzt, um die im Fahrzeug integrierte Lüftung zu betreiben und so im abgestellten Fahrzeug einen permanenten Luftstrom zu erzeugen. Die Batterie wird hierbei nicht belastet. Die Innenraumtemperatur liegt dadurch um bis zu 20 Grad Celsius tiefer als bei unbelüfteten Fahrzeugen - ein Vorteil, der sich insbesondere in den heißen Sommermonaten auszahlt: Bereits beim Einsteigen herrscht im Pkw ein angenehmes Innenraumklima. Hitzestau kann auch bei höheren Außentemperaturen gar nicht erst entstehen, da permanent frische Umgebungsluft ins Wageninnere befördert wird.


Mehr als 3,5 Millionen Solar-Zellen für die Automobilindustrie

Ein weiterer Vorteil: Durch das niedrigere Temperaturniveau arbeitet die Klimaanlage effektiver, was zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs beiträgt. "Die monokristallinen Solar-Zellen von Sunways erfüllen in punkto Optik und Leistung optimal die extrem hohen Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie. Mit mehr als 1,3 Millionen Solar-Zellen im Jahr 2008 und über 3,5 Millionen Solar-Zellen insgesamt, die Sunways seit 2005 für die Automobilindustrie hergestellt hat, sind wir Weltmarktführer in diesem Segment", so Michael Groll, Leiter Marketing bei Sunways.


Produkte für Elektromobilität in der Prototypenphase

Aktuell werden bei Sunways neue Denkweisen und Ansätze zum Einsatz von Solarenergie bei Elektrofahrzeugen entwickelt - neue Produkte in diesem Segment sind bereits in der Prototypenphase. Das Unternehmen präsentiert das innovative Webasto Solar-Schiebedach mit Sunways-Zellen vom 27. bis 29. Mai auf der Intersolar 2009 in München (Halle B4, Stand 150 / 153).

13.05.2009 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Q-Cells-Quartalsbericht: Umsatz gesunken; personelle Veränderungen im Aufsichtsrat angekündigt

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Q-Cells-Zentrale in Bitterfeld-Wolfen.

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells SE (Bitterfeld-Wolfen) hat den Bericht zum 31. März 2009 vorgelegt. Das Gesamtproduktionsvolumen lag demnach mit 154,4 MWp in etwa auf dem Niveau des Vorquartals (Q4 2008: 156,2 MWp) sowie deutlich oberhalb des Vorjahresquartals (Q1 2008: 117,2 MWp). Mit 150,8 MWp machte die Produktion kristalliner Solarzellen den Großteil des gesamten Volumens aus. Die Produktion der voll konsolidierten Dünnschichtbeteiligungen erreichte 3,6 MWp. Der Konzernumsatz des ersten Quartals nach Konsolidierung betrug 224,8 Millionen Euro und lag damit ca. 17 % unterhalb des Vorjahresquartals (Q1 2008: 269,7 Mio. Euro). Die Gesamtleistung in den ersten drei Monaten belief sich auf 282,2 Millionen Euro (Q1 2008: 264,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 14,7 Mio. Euro (Q1 2008: 58,9 Mio. Euro).

Operatives Ergebnis im Kerngeschäft in Q1 trotz Umsatzrückgang leicht oberhalb des Q4-Ergebnisses

Das Kerngeschäft der Solarzellenproduktion konnte trotz der schwierigen Situation aufgrund der starken Saisonalität zu Beginn des Jahres ein deutlich positives operatives Ergebnis erwirtschaften. Bei einem Umsatz von 238,1 Millionen Euro (Q1 2008: 269,0 Mio. Euro/Q4 2008: 250,1 Mio. Euro) und einer Gesamtleistung von 280,6 Millionen Euro betrug das EBIT 33,0 Mio. Euro (EBIT-Marge ca. 12 %). Damit lagen sowohl das operative Ergebnis als auch die EBIT-Marge trotz des Umsatzrückgangs leicht über den Werten des vorangegangenen Quartals (Q4 2008: 31,9 Mio. Euro/11 %). Das Periodenergebnis lag mit 18,9 Millionen Euro ebenfalls leicht oberhalb des Q4-Ergebnisses (15,9 Mio. Euro). Im Ergebnis des Zellenbereiches seien darüber hinaus Anlaufkosten des neuen Produktionsstandortes in Malaysia in Höhe von ca. 2,5 Millionen Euro enthalten, betont das Unternehmen. Der Umsatz des Zellbereiches enthalte teilweise Verkäufe an das Projektgeschäft der Q-Cells International, die im Konzernumsatz konsolidiert wurden.


Erfolgreicher Start für Q-Cells International; operativer Verlust bei Neuen Technologien

Auch das Projektgeschäft der Q-Cells International ist im ersten Quartal mit einem Umsatz von 84,6 Millionen Euro erfolgreich in das Jahr 2009 gestartet. Der Erlös lag damit bereits fast auf Höhe des Gesamtjahres 2008 (91,9 Mio. Euro). Die Q-Cells International erwirtschaftete ein EBIT von 9 Millionen Euro und damit eine EBIT-Marge von ca. 10 %. Neben der Konsolidierung konzerninterner Umsätze und Ergebnisbeiträge hatten die Neuen Technologien einen wesentlichen Einfluss auf das operative Ergebnis des Konzerns. Insgesamt fiel bei den voll konsolidierten Beteiligungen in den ersten drei Monaten ein operativer Verlust von 10,0 Millionen Euro an (Periodenergebnis minus 6,9 Mio. Euro). Das Beteiligungsergebnis der at-equity-konsolidierten Unternehmen (ohne REC) betrug minus 14,5 Millionen Euro, wozu in erster Linie eine Abschreibung auf den Beteiligungsansatz der Solaria in Höhe von 9,4 Millionen Euro beitrug.

Der anteilige Ergebnisbeitrag der REC-Beteiligung belief sich auf 4,7 Millionen Euro. Aufgrund des auch im ersten Quartals weiter gesunkenen Aktienkurses der REC wurde eine ergebniswirksame Abschreibung auf den Buchwert der REC in Höhe von 387,0 Millionen Euro vorgenommen (Buchwert der Beteiligung zum Ende Q1 2009: 668,5 Mio. Euro). Die (nicht liquiditätswirksamen) Abschreibungen auf die Beteiligungen an REC und Solaria führten zu einem Konzernfehlbetrag im ersten Quartal in Höhe von 391,9 Millionen Euro. Bereinigt um diese beiden außerordentlichen Abschreibungen erwirtschaftete die Q-Cells im ersten Quartal 2009 ein Periodenergebnis in Höhe von 4,5 Millionen Euro (Q1 2008 54,4 Mio. €; Q4 2008 34,9 Mio. €).


Verkauf des REC-Anteils sichert Finanzierung und steigert die Eigenkapitalquote

Mit dem Verkauf des REC-Anteils in der vergangenen Woche für rund 530 Millionen Euro wird der Differenzbetrag zwischen Buchwert zum Ende des ersten Quartals 2009 und Verkaufserlös im zweiten Quartal ergebniswirksam abgeschrieben. Durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf konnte nicht nur die Finanzierung des Unternehmens sichergestellt werden, sondern auch die Eigenkapitalquote nach der Rückführung des Überbrückungskredites auf ca. 65 % erhöht werden. Somit sei das Unternehmen weiterhin sehr stabil aufgestellt, heißt es in der Pressemitteilung.


Prognose für das Gesamtjahr schwierig; Projektgeschäft soll überproportionalen Beitrag zum Umsatz leisten

Aufgrund des weiterhin unsicheren Marktumfeldes im Zusammenhang mit Finanzierungsrestriktionen insbesondere für größere Photovoltaik-Anlagen sei es zur Zeit unverändert schwierig, eine genaue Prognose für das Gesamtjahr abzugeben, so Q-Cells. Bei einem Produktionsvolumen von 600 bis 800 MWp (bislang 800 MWp bis 1 GWp) scheine gegenwärtig ein Konzernumsatz zwischen 1,3 und 1,6 Milliarden Euro möglich (bisherige Zielsetzung 1,7 bis 2,1 Mrd. Euro). Das Projektgeschäft der Q-Cells International soll mit Installationen von mehr als 150 MWp (bislang: 100 bis 200 MWp) einen überproportionalen Beitrag zum Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr leisten.


Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Die Hauptversammlung der Q-Cells SE wählt am 18. Juni 2009 aufgrund der im letzten Jahr erfolgten Rechtsformwandlung in eine SE einen neuen Aufsichtsrat. Dr. Thomas van Aubel, derzeit Aufsichtsratsvorsitzender, sowie sein Stellvertreter, Dr. Dinnies J. von der Osten, werden für eine Wahl zum Aufsichtsrat nicht mehr zu Verfügung stehen, berichtet das Unternehmen. Beide wollen sich in Zukunft verstärkt ihren anderen Investments widmen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, sein langjähriges Mitglied Marcel Brenninkmeijer, Verwaltungspräsident der Good Energies AG, zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden zu wählen. Außerdem sollen zwei erfahrene Industrie-Experten den Aufsichtsrat verstärken, namentlich Prof. Menno Harms, der für viele Jahre das Deutschlandgeschäft von Hewlett Packard leitete, und Andrew Lee, der bei Good Energies in der Projektfinanzierung tätig ist. Zusammen mit Marcel Brenninkmeijer und Richard Kauffman wird er damit das dritte von Good Energies nominierte Aufsichtsratsmitglied von Q-Cells.


Good Energies will sich noch stärker bei Q-Cells engagiern

Der Wechsel im Aufsichtsrat spiegle die Absicht von Q-Cells und Good Energies wieder, in Zukunft noch stärker zusammenzuarbeiten, um die internationalen Wachstumsziele des Unternehmens auch im aktuellen, alle Marktteilnehmer herausfordernden Umfeld besser erreichen zu können. Good Energies werde als langfristig orientierter Investor das Engagement bei Q-Cells somit weiter ausbauen. Seit der ersten Investition im Jahr 2002 arbeite Good Energies eng mit dem Management von Q-Cells zusammen.


Vom Start-up mit vier Mitarbeitern zum größten Solarzellenhersteller der Welt

Dr. van Aubel und Dr. von der Osten haben das Unternehmen seit Gründung im Jahre 1999 als Investor bzw. Venture Capital Investor der ersten Stunde und als Aufsichtsratsmitglieder begleitet. Während ihrer Amtszeit haben sie das Unternehmen von einem Start-up mit vier Mitarbeitern in Thalheim über den Börsengang und die Mitgliedschaft im TecDax bis zum größten Solarzellenhersteller der Welt mit derzeit 2.500 Mitarbeitern weltweit geführt. Q-Cells dankt beiden für das besonders hohe Engagement sowie die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten zehn Jahre.

Der Bericht zum 31. März 2009 sowie eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen unter Investor Relations auf den Internetseiten der Q-Cells zum herunterladen bereit


13.05.2009 Quelle: Q-Cells SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Photovoltaik-Produzent Skyline Solar startet mit schwach konzentrierenden Solarstrom-Systemen

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Nachgeführte, schwach konzentrierende
PV-Systeme von Skyline Solar.



Skyline Solar (Mountain View, Kalifornien), Hersteller von so genannten "High Gain Solar"-Photovoltaikanlagen (HGS) für gewerbliche, industrielle und staatliche Energieversorgungsunternehmen, berichtete am 04.05.2009, das Unternehmen habe wichtige Meilensteine bei der Finanzierung, Kundenakquise und Technologie erreicht und beginne nun offiziell mit seiner Geschäftstätigkeit. Skyline Solar berichtet, dass mit seinen HGS-Solarmodulen an sonnigen Standorten die Leistung und Haltbarkeit von Silizium-Solarmodulen erreicht würden, und das zu Kosten, die mit Dünnschichtmodulen vergleichbar seien. Die einachsig nachgeführten HGS-Systeme sind mit metallischen Spiegeln ausgestattet, die das Sonnenlicht auf Bänder mit monokristallinen Solarzellen bündeln. Laut Skyline Solar werden nur kostengünstige Komponenten verwendet, die in großen Mengen verfügbar sind (Silizium-Solarzellen und and Aluminium).


Finanzierung durch "Solar America Initiative" des US-Energieministeriums gesichert

Gleichzeitig berichtete Skyline Solar es habe ein erstes Demonstrations-Kraftwerk in San Jose gebaut und mit der Testproduktion in den USA und in Asien begonnen. Das Unternehmen habe nach einem Jahr erfolgreicher Zuverlässigkeits- und Systemtests auch die nötigen Zertifizierungsverfahren eingeleitet. Laut Pressemitteilung konnte Skyline Solar 24,6 Millionen US-Dollar (18,5 Millionen Euro) Kapitalinvestitionen von New Enterprise Associates (NEA; Menlo Park, Kalifornien) sowie andere finanzielle und strategische Investoren gewinnen und sich eine Finanzierung über die "Solar America Initiative" des US-Energieministeriums sichern.


Mehr als zehn mal soviel Energieertrag pro Gramm Silizium

"Das Auswahlverfahren für die 'Solar America Initiative' war hart umkämpft und wir sind uns sicher, Unternehmen ausgewählt zu haben, welche die Solarbranche vorwärts bringen werden", sagte Martha Symko-Davies, Forschungsleiterin am National Renewable Energy Laboratory (NREL). "Wir waren von dem Gesamtkonzept von Skyline Solar sehr beeindruckt, das viele Elemente hoch effizienter Solartechnologien in einem eleganten Systemdesign vereint und herkömmliche Produktionsprozesse für großformatige Systeme skalierbar macht. Skyline ist eines der ersten Unternehmen, das 'High Gain Solar' innerhalb der nächsten 18 Monate wettbewerbsfähig machen kann". Skyline Solar betont, mit seinem HGS-Produktionsprozess könnten Module gefertigt werden, die in sonnigen Gegenden pro eingesetztem Gramm Silizium 10 Mal mehr Strom als herkömmliche Flachmodule produzieren können und eine branchenführende Energiedichte erreichen würden.

Die HGS-Module verbinden laut Unternehmensangaben geprüfte Siliziumzellen, haltbare Reflektormaterialien und einachsige Nachführsysteme in einer leicht zu montierenden Solarstromanlage. Laut Pressemitteilung besteht das System überwiegend aus leicht verfügbaren Materialien, die weltweit aus der Photovoltaik- und Automobil-Industrie zu beziehen seien. Skyline Solar ist davon überzeugt, dass seine HGS-Technologie der schnellste Weg hin zur Grid Parity sei. "Skyline Solar verfolgt einen innovativen, ausgeklügelten Ansatz, mit dem man die Leistung und die Zuverlässigkeit von Photovoltaik auf Basis von Silizium bei gleichzeitig geringeren Produktionskosten erhält", kommentiert Mark Perry von NEA.


HGS-Technologie als Beitrag zur Grid Parity

Skyline Solar geht davon aus, gut für das prognostizierte Wachstum des Solarmarktes aufgestellt zu sein. Das Unternehmen könne die Produktivität der Photovoltaik auf Siliziumgrundlage steigern und gleichzeitig Kosten senken, weil es Materialien spare. Die HGS-Technologie von Skyline Solar soll im Vergleich zu Anlagen mit herkömmlichen Flachmodulen 90 Prozent weniger Silizium und 66 Prozent weniger Teile benötigen. "Skyline Solar konzentriert sich auf ein einziges Ziel: den Einsatz der Solarenergie zu beschleunigen, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe spürbar zu mindern. Dies erfordert eine schnelle Erreichung der Netzparität und eine stark verbesserte Skalierbarkeit von Solaranlagen", sagte Bob MacDonald, Vorstand von Skyline Solar. "Wir konzentrieren uns auf die tatsächliche Systemleistung unter realen Bedingungen und wollen Solarstrom zu den branchenweit geringsten Kosten anbieten. Wir sind überzeugt, dass wir die Kosten für Solar-Integratoren, Projektentwickler und Finanzierungsunternehmen senken können. Gleichzeitig bieten wir eine einfacherer Systemmontage und können Solaranlagen mit hohen Erträgen bei geringem Wartungsbedarf anbieten".


13.05.2009 Quelle: Skyline Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH

US-Photovoltaik-Hersteller Solyndra unterzeichnet Vertrag über 189 Millionen US-Dollar mit niederländischem Systemintegrator SunConnex

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Flachdach-Photovoltaiksystem von Solyndra.

Solyndra, Inc., Hersteller innovativer proprietärer Photovoltaik-Systeme zur Optimierung der Solarstromproduktion auf kommerziellen Flachdächern, hat mit SunConnex B.V., einem Solar-Integrator aus Amsterdam, eine neue langfristige Vertriebsvereinbarung unterzeichnet. Der Euro-basierte Vertrag über rund 189 Millionen US-Dollar laufe bis 2013, berichtet Solyndra in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarung mit SunConnex erhöhe Solyndras vertraglich gesicherten Auftragsbestand auf fast 1,7 Milliarden US-Dollar. Die Solarpaneele für diese Aufträge werden in Solyndras Fabriken in Fremont und Milpitas in Kalifornien produziert. "Wir freuen uns sehr, diese Geschäftsbeziehung mit SunConnex bekanntzugeben. Die Expertise des Unternehmens in den BENELUX-Staaten sowie in ganz Europa wird ein deutliches Wachstum in einem der gefragtesten Märkte für Solar erzielen", sagt Chris Gronet, Gründer und CEO von Solyndra. "Wir gehen davon aus, dass durch die einfache und schnelle Installation der Solyndra-Systeme SunConnex bedeutend mehr kommerzielle Flachdächer schnell und effizient mit Solarsystemen ausstatten kann."


Mehr Solarstrom bei geringeren Installationskosten

Solyndras Dünnfilm-PV-System generiert laut Hersteller auf typischen leicht geneigten kommerziellen Flachdächern bedeutend mehr Solarstrom pro Jahr bei weitaus geringeren Installationskosten als bei herkömmlichen PV-Flachmodultechnologien. "Wir wollen innovative Produkte zu vernünftigen Preisen anbieten. Solyndras einzigartiges Design passt hervorragend zu unserer Strategie", sagt Kie Tan, CEO und Mitbegründer von SunConnex. "Mit dem Solyndra-System können unsere Kunden mehr kWh an Energie von einem beliebigen Flachdach aus erzeugen – bei branchenweit führender Wirtschaftlichkeit. Ein weiteres Plus ist, dass das Montagesystem das Dach nicht durchdringt und damit unseren Kunden die Gewissheit gibt, dass ihr Dach niemals lecken wird."


13.05.2009 Quelle: Solyndra, Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Photovoltaik-Hersteller SOLON beendet erstes Quartal 2009 mit Verlust

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Die Berliner SOLON SE veröffentlichte am 12. Mai 2009 ihren Zwischenbericht zum 31. März 2009. Danach ist das erste Quartal des Jahres hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der lange, strenge Winter in Süddeutschland habe sich negativ auf die Nachfrage nach Solarstromanlagen ausgewirkt, ebenso wie die nach wie vor deutlich eingeschränkte Verfügbarkeit von Mitteln zur Finanzierung größerer Photovoltaik-Projekte, heißt es in der Pressemitteilung. In diesem schwachen Marktumfeld ging der Konzernumsatz der SOLON SE im ersten Quartal um 76 % auf 38,3 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 161,6 Mio. Euro). Die Gesamtleistung sank um 64 % auf 70,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 195,5 Mio. Euro). Das Unternehmen habe frühzeitig auf den Nachfragerückgang reagiert und die Produktion an allen Standorten seit Jahresbeginn deutlich zurückgefahren. So seien im ersten Quartal lediglich Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 18 MWp produziert worden. 61 % der Umsatzerlöse des ersten Quartals wurden nach Angaben des Unternehmens im Segment Photovoltaik-Komponenten erwirtschaftet, während der Anteil der Systemtechnik am Konzernumsatz auf 39 % zurückging. Der Anteil der im Ausland erzielten Konzernumsätze lag bei über 50 %.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging auf minus 16,2 Millionen Euro zurück (Vorjahreszeitraum: 15,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf minus 20,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 12,5 Mio. Euro). Das um Einmaleffekte aus der Abwertung von Beteiligungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro bereinigte Konzernergebnis nach Minderheiten betrug minus 18,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 6,9 Mio. Euro). Das bereinigte Ergebnis pro Aktie reduzierte sich auf minus 1,48 Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 0,55 Euro).


Modulnachfrage zieht an; Projektfinanzierung bremst Kraftwerksanlagen

Während die Nachfrage im Solarmodulgeschäft im zweiten Quartal bereits wieder angezogen habe, sei das Geschäft mit Photovoltaik-Kraftwerksanlagen weiter durch die nach wie vor angespannte Lage im Bereich der Projektfinanzierung beeinträchtigt, betont SOLON. Aus diesem Grund sei davon auszugehen, dass SOLON das zweite Quartal ebenfalls mit einem negativen Ergebnis abschließen wird. Durch die drohende Abschreibung der Investition in das französische Siliziumprojekt "SilPro" werde das Quartalsergebnis voraussichtlich zusätzlich belastet.

"Unter der Voraussetzung, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Jahresverlauf aufhellt und sich auch die Situation im Finanzierungssektor wieder normalisiert, ist für die zweite Jahreshälfte mit einer Belebung der Nachfrage in beiden Geschäftsfeldern zu rechnen", heißt es in der Pressemitteilung. Angesichts der andauernden Unsicherheiten hält es der Vorstand jedoch für angemessen, erst im weiteren Jahresverlauf eine aktuelle Prognose zu den Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2009 abzugeben. Der vollständige Zwischenbericht der SOLON SE zum 31. März 2009 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Herunterladen zur Verfügung.



12.05.2009 Quelle: SOLON SE Solarserver.de © Heindl Server GmbH

SCHOTT Solar eröffnet weltweit erste kombinierte Solar-Produktion in den USA

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Photovoltaik-Fertigung in Albuquerque.

SCHOTT Solar feierte am 11. Mai 2009 die Eröffnung einer Fertigungsanlage für Photovoltaik-Module und Receiver für solarthermische Kraftwerke in Albuquerque, New Mexico (USA). Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben über 100 Millionen US-Dollar in die neue Produktionsstätte mit zunächst 350 neuen Arbeitsplätzen. Rund ein Jahr nach dem ersten Spatenstich ist damit die erste Phase des auf nachhaltiges Wachstum ausgerichteten Projektes abgeschlossen. Gemeinsam mit Vertretern der US-Regierung, des Staates New Mexico sowie der Region Albuquerque weihten Repräsentanten von SCHOTT Solar die neue Produktionsstätte ein. Dabei lobten Regierungsvertreter das Projekt als leuchtendes Beispiel für die regionale und nationale Wirtschaft. "Diese Anlage ist ein Beleg dafür, dass kluge Politik Arbeitsplätze schaffen und Investitionen anregen kann", kommentierte der Gouverneur von New Mexico, Bill Richardson. "SCHOTT Solar hat das große Potenzial für Solarenergie in den USA und speziell in New Mexico erkannt. Das Unternehmen festigt damit seine führende Position bei Technologien, die diese unbegrenzte Energiequelle nutzen."


Investitionsrahmen von nahezu 500 Millionen US-Dollar geplant

Das Unternehmen rechnet aufgrund des wachsenden Marktes für erneuerbare Energien in den USA mit einer steigenden Nachfrage nach solaren Technologien. Die neue Anlage sei daher auf nachhaltiges Wachstum in beiden Fertigungsbereichen ausgerichtet. Langfristige Pläne sehen eine Erweiterung der Produktionsfläche auf rund 75.000 m² vor. Die Mitarbeiterzahl soll auf 1.500 steigen. Der Investitionsrahmen hierfür beträgt laut SCHOTT Solar nahezu 500 Millionen US-Dollar. "Heute ist ein großer Tag für SCHOTT", erklärte der Vorsitzende des Vorstandes der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer. "Mit der Einweihung dieser Produktionsstätte unterstreicht SCHOTT Solar erneut seine Position als Global Player auf dem Gebiet der Solartechnologie. Außerdem belegt diese strategische Investition unser Bekenntnis zum nordamerikanischen Markt."


Auf künftige Entwicklungen vorbereitet

Die neue Anlage in Albuquerque ist die weltweit erste Produktionsstätte, in der sowohl Photovoltaik-Module als auch Receiver für solarthermische Kraftwerke gefertigt werden. In der ersten Phase soll eine jährliche Produktionskapazität von bis zu 85 MW für Photovoltaik-Module erreicht werden. Die gefertigten Module des Typs SCHOTT Solar Poly 225 haben eine Nennleistung von 225 Watt und eignen sich aufgrund ihrer Größe und Haltbarkeit insbesondere für den Einsatz auf öffentlichen Gebäuden und Schulen.

Zusätzlich werden in Albuquerque erstmals in den USA auch Receiver für die solarthermische Kraftwerkstechnologie (CSP - Concentrated Solar Power) gefertigt. Die Produktion findet zunächst an zwei Linien statt. Damit lassen sich Parabolrinnen-Kraftwerke mit einer jährlichen Leistung von bis zu 400 MW ausstatten. Die Receiver von SCHOTT Solar sind das Herzstück der innovativen solarthermischen Kraftwerkstechnologie. Sie bestehen aus einem speziell beschichteten Absorberrohr, das in ein vakuumdichtes Glasrohr eingebettet ist. Die Receiver befinden sich in der Brennlinie von rinnenförmig angeordneten Parabolspiegeln, die permanent dem Tageslauf der Sonne nachgeführt werden und das Licht auf die Receiver konzentrieren. Die eingefangene Sonnenstrahlung erhitzt ein im Absorberrohr strömendes Thermoöl. Dieses wird über einen Wärmetauscher geleitet, in dem Dampf produziert wird, der dann in Turbinen Strom ohne CO2-Emissionen erzeugt.

Die Fertigungsprozesse in Albuquerque sind bereits auf die Umsetzung künftiger Innovationen bei den Receivern vorbereitet. So wurden während der Einweihung durch SCHOTT Solar verschiedene Prototypen einer neuen Receiver-Generation vorgestellt, die über andere Maße verfügen bzw. für alternative Wärmeträgermedien ausgelegt sind. Damit wird es möglich, die Effizienz von Parabolrinnen-Kraftwerken zu steigern und damit die Kosten der industriellen Solarstromerzeugung weiter zu senken. "Produkte von SCHOTT Solar sind weltweit für ihre hohe Qualität und Haltbarkeit bekannt", erklärte Dr. Martin Heming, President und Chief Executive Officer (CEO) von SCHOTT Solar. "Energiekosten waren schon immer unberechenbar, doch Energie von SCHOTT Solar ist zuverlässig, konstant und hat stabile Preise."


Solar: eine leistungsfähige Energiequelle

Die Eröffnung der Anlage von SCHOTT Solar in Albuquerque ist ein Symbol für den wachsenden Appetit der USA auf erneuerbare Energiequellen. Präsident Obama hat sich verpflichtet, das Portfolio des Landes an erneuerbaren Energien in drei Jahren zu verdoppeln. Dabei spielt die Solarenergie eine herausragende Rolle. "Investitionen in Solarenergie sind heute der richtige Schritt. Wir schaffen stabile Arbeitsplätze in einer Industrie, von der jeder Amerikaner und das gesamte Land profitiert", kommentierte Dr. Gerald J. Fine, President und CEO von SCHOTT North America. Die Anlage von SCHOTT Solar in Albuquerque ist die erste Produktionsstätte für Solartechnologien, die nach dem offiziellen Inkrafttreten des U.S.-Konjunkturprogramms, dem American Recovery and Reinvestment Act, eröffnet wurde.

In nur einer Stunde überschreitet die Energiemenge, die von der Sonne auf der Erdoberfläche auftrifft, den Energieverbrauch der gesamten Menschheit für ein ganzes Jahr. Die Wüste im Südwesten der USA ist besonders gut geeignet, um das volle Potenzial dieser nahezu unerschöpflichen Energiequelle nutzbar zu machen.



12.05.2009 Quelle: SCHOTT Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Solarthermie: IPB präsentiert neue Kollektoren mit Isolierglas

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Seitenansicht des Isolierglas-Kollektors
mit einer Gesamtdicke kleiner 5cm.

Eine einzigartige Konstruktion von Solar-Kollektoren mit Isolierglastechnik soll die Produktionskosten senken, eine effiziente Wärmedämmung ermöglichen und gleichzeitig eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten im Fassaden- und Dachbau eröffnen. Auf der Intersolar 2009 wird die IP Bewertungs AG den Isolierglaskollektor erstmalig der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die neue Technologie revolutioniere die Bauweise thermischer Solarkollektoren durch die Integration eines Absorberblechs in den Isolierglasverbund, heißt es in der Pressemitteilung. Die innovative Bauweise dieser neuen Klasse thermischer Kollektoren verzichte auf das Rahmenkonstrukt und setze Glas als tragendes Element ein. Der Einsatz der Isolierglastechnik ermögliche eine Erhöhung der Wärmedämmung und damit eine Steigerung des Gesamtwirkungsgrades. Das neue Design erweitere das Anwendungsgebiet auf alle Bereiche des Dach- und Fassadenbaus. Durch den neuartigen Aufbau könnten Kollektorstärken von weniger als fünf Zentimetern erreicht werden.


Durchdachte Konstruktion als Kostenbremse

Die extrem flache und kompakte Bauweise ermögliche die einfache Installation auf dem Dach oder in der Fassade und senkt gleichzeitig die Montagekosten. Der Isolierglaskollektor könne somit auch auf großen, bisher nicht nutzbaren Flächen eingesetzt werden. "Ein weiterer Vorteil ist die Entlehnung der neuen Fertigungstechnologien aus den automatischen Produktionsprozessen der Isolierglasindustrie, sodass bei der Herstellung der Module die Produktionskosten stark gesenkt werden", erläutert Stephan Lipfert, Vorstand der IP Bewertungs AG. Um die Technologie individuell anzupassen, seien weitere Investitionen geplant. Gemeinsam mit interessierten Isolierglas- und Kollektorherstellern werde auf diese Weise eine optimale Markteinführung noch in diesem Jahr gewährleistet. Partner hierfür sollen auf der Intersolar gefunden werden.

Die Patente zur innovativen Bauweise von Solarkollektoren sind Eigentum der ZYRUS Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. Die IP Bewertungs AG (IPB) berät Patentverwertungsfonds bei der Auswahl von zukunftsfähigen Patenten und unterstützt sie bei der Weiterentwicklung und Auslizenzierung. Das Hamburger Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben in der Zentrale in Hamburg 80 Mitarbeiter. Die meisten der Naturwissenschaftler und Ingenieure arbeiten im Patentmanagement und sind in beratender Funktion für Patentverwertungsfonds tätig. Die IPB berät ihre Mandanten in allen Fragen rund um die Patentbewertung und -verwertung.


Der Isolierglaskollektor auf der Intersolar

Die Experten der IP Bewertungs AG stellen diese und sechs weitere Technologien auf der Intersolar 2009 vor: Messe München, vom 27.-29. Mai 2009 Halle B6, Stand 153.

12.05.2009 Quelle: IP Bewertungs AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH

OPEL International stellt neues Photovoltaik-Nachführsystem vor

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Photovoltaik-Nachführsystem "TF-500"
von OPEL International Inc.

OPEL International Inc. (Toronto, Kanada), Entwickler und Hersteller hoch konzentrierender Photovoltaiksysteme (HCPV) sowie boden- oder dachmontierter Solar-Nachführsysteme, präsentierte am 06.05.2009 sein neues zweiachsiges Tracking-System "TF-500" für große Solarstromanlagen. Vertreter des Unternehmens sind davon überzeugt, dass die Fertigung dieser Systeme in den USA nicht nur für kürzere Lieferzeiten für nordamerikanische Kunden sorgen wird, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und zu einer "grünen" Volkswirtschaft beitragen wird. Das TF-500 wird laut Unternehmensangaben hauptsächlich von Charles J. Dickgiesser & Co., Inc. (Derby, Connecticut) produziert und sei das größte zweiachsige Solar-Nachführsystem im Produktspektrum von OPEL. "Die Produktion von Nachführsystemen in Connecticut verwirklich die von Präsident Obama angestrebte 'grüne Volkswirtschaft' und schafft Arbeitsplätze in dem US-Bundesstaat, von dem aus OPEL sein operatives Geschäft organisiert", sagte Robert Pico, Vorstand von OPEL International Inc.


Tracker-Nennleistung mit den HCPV-Modulen bis zu 7.560 Watt

Photovoltaikmodule können laut OPEL in Verbindung mit einer zweiachsigen Nachführung bis zu 40 Prozent mehr Solarstrom erzeugen, weil damit zu jeder Tageszeit der ideale rechte Winkel zwischen den Sonnenstrahlen und der Moduloberfläche eingehalten werden kann. "Wir haben Dickgiesser hohe Forderungen bezüglich Preis, Qualität und Lieferzeiten gestellt, die das Unternehmen alle erfüllen konnte", kommentiert Ed Linke, Direktor für den Maschinenbau bei OPEL die Entscheidung zur Auftragsvergabe. Ray Gildea, Werksingenieur bei Charles J. Dickgiesser & Co. ergänzte: "Während in der aktuellen Wirtschaftslage viele Branchen schrumpfen, bietet die Solar- und Windindustrie in Zukunft über viele Jahre ein großes Wachstumspotential". OPEL berichtet, das TF-500 Nachführsystem sei eigens für Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab entworfen worden. Laut Pressemitteilung kann jeder TF-500-Tracker mit herkömmlichen Photovoltaik-Modulen bestückt eine Nennleistung von insgesamt 6.400 Watt erreichen; mit den "Mk-I"-HCPV-Modulen von OPEL sogar 7.560 Watt peak.


12.05.2009 Quelle: OPEL International Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH

DuPont eröffnet Photovoltaik-Forschungszentrum in China

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DuPonts Photovoltaik-Forschungszentrum
in Shanghai.

Das Unternehmen DuPont hat am 04.05.2009 in seinem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai (China) ein neues Technologiezentrum zur Materialforschung für den schnell wachsenden Markt für Photovoltaik auf Grundlage von kristallinem Silizium eröffnet. DuPont rechne bis 2012 mit einer Verdreifachung seines Photovoltaik-Umsatzes, der dann laut Schätzungen ungefähr eine Milliarde US-Dollar (746.000 Millionen Euro) erreichen soll. Laut Pressemitteilung wurden bisher 25 Millionen US-Dollar in das Zentrum investiert. Das neue Technologiezentrum bestehe aus drei Labors zur Erforschung von Prozessen wie der Fertigung von Photovoltaik-Modulen aus Solarzellen, der Photovoltaik-Metallisierung sowie für Zuverlässigkeitstests fertiger PV-Module. Das Zentrum soll Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen sowie technischen Support für chinesische Industriekunden anbieten. Douglas Muzyka, Präsident von DuPont Greater China, sagte: "Mit diesem Zentrum können wir noch enger mit unseren PV-Kunden zusammenarbeiten, um technischen Support zu leisten und um den Bedarf an neuen Technologien und Materialien am Markt zu decken. Durch diese Partnerschaften werden wir Solarmodule mit höheren Wirkungsgraden herstellen, die länger haltbar sind und die Solarenergie für jedermann als gangbare Alternative ermöglichen".


Innovationen für längere Haltbarkeit und höheren Wirkungsgrad von PV-Modulen

Das PV-Technologiezentrum sei mit Testsystemen ausgestattet, die mit den Produktionslinien seiner Kunden vergleichbar sind, berichtet DuPont. Das Unternehmen gehe davon aus, dass es so systematischere Produktbewertungen durchführen, Probleme schneller aufzeigen und Materialien entwickeln kann, die zur Leistungsmaximierung beitragen werden. Das Zentrum soll ein technischer Brennpunkt werden, der den chinesischen Markt mit anderen Netzwerken der Region sowie mit dem globalen Forschungs- und Entwicklungszentrum von DuPont, der "Experimental Station" in den USA, verbindet. "DuPont Photovoltaic Solutions verstärkt seine Kompetenz, Innovationen zu schaffen welche die Haltbarkeit und den Wirkungsgrad von PV-Modulen erhöhen und gleichzeitig die Kosten pro Watt senken", sagte Marc Doyle, Global Business Direktor von DuPont Photovoltaic Solutions.

Das China R&D Center befindet sich im Zhangjiang-Industriepark in Shanghai, einem der nationalen chinesischen Technologieparks der exklusiv für Hochtechnologien und innovative Unternehmen bestimmt ist. Das Zentrum soll den Technologietransfer und Forschungspartnerschaften zwischen DuPont und führenden chinesischen und asiatischen Universitäten und Forschungseinrichtungen anstoßen.


Neue Solarzellen-Verkapselung hilft bei der Produktion von BIPV-Dachziegeln

DuPont Photovoltaic Solutions (Wilmington, Delaware) berichtete, das Unternehmen SYSTEM Photonics S.p.A. nutze Verkapselungsfolien der Serie die "PV5300" zur Produktion von Solar-Dachziegeln für die gebäudeintegrierte Photovoltaik (building integrated photovoltaic, BIPV). Diese Verkapselungsfolien bestehen laut Unternehmensangaben aus durchsichtigen, besonders robusten thermoplastischen Kunststoffen (Ionomeren) und sollen Stabilität, Haltbarkeit von Solarmodulen erhöhen und die Kosten senken. "Unser technischer Schwerpunkt liegt bei der Photovoltaik und insbesondere bei robusten Solardachziegeln, die nahtlos in Dächer integriert werden können", sagte Gianluca Aiazzi, Vorstand von SYSTEM Photonics. Laut Pressemitteilung bestehen die Dachziegel des Unternehmens aus Solarzellen die zwischen zwei 35 Mikrometer dünnen Schichten durchsichtiger Verkapselungsfolien eingebettet und auf ungefähr einen Meter breiten Keramikziegeln aufgetragen sind. Diese BIPV-Ziegel seien mit einem speziellen Glas mit geringem Eisengehalt abgedeckt, das ebenfalls in die neuen Verkapselungsfolien eingebunden wird. Das Produkt wird nach Unternehmensangaben von Robotern in automatisierten Vakuum-Laminatoren zusammengepresst und mit Hitze versiegelt. Die neuen Verkapselungsfolien von DuPont seien steifer als vergleichbare Produkte, weshalb robustere Solarmodule produziert würden gleichzeitig eine automatisierte Folienverarbeitung ermöglicht werde.




12.05.2009 Quelle: DuPont Microcircuit Materials Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Concentrix Solar präsentiert Konzentrator-Photovoltaik auf der Intersolar

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Concentrix Solar nimmt erstmalig als Aussteller an der Intersolar teil, der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik. Die Concentrix Solar GmbH wird ihre neue "FLATCON"-Modulgeneration CX-75 mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 27,2 Prozent vorstellen. Seit September 2008 produziert das Freiburger Unternehmen die neue Modulgeneration mit seiner vollautomatisierten 25-Megawatt-Linie, die auf die Produktion von 50 Modulen in der Stunde ausgelegt ist. Inzwischen fertige Concentrix Solar im Mehrschichtbetrieb, berichtet Concentrix Solar in einer Pressemitteilung. Geschäftsführer Hansjörg Lerchenmüller ist zufrieden: "Dass wir es geschafft haben, unsere Rekord-Wirkungsgrade auch in der neuen Serienproduktion zu implementieren, ist ein bedeutender Entwicklungsschritt für uns. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Wirkungsgrade noch weiter steigern können und bereits in zwei bis drei Jahren Modulwirkungsgrade von 30 Prozent erreichen werden".


Vorträge auf dem PV Industry Forum und im Kongressprogramm der Messe

Concentrix Solar wird nicht nur seine neue hoch effiziente Modulgeneration, sondern auch seinen kürzlich beim 24. Symposium für Photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein prämierten Wechselrichter CX-6 vorstellen. Der patentierte Wechselrichter wurde speziell für die Anwendung in zweiachsigen Nachführsystemen entwickelt und gezielt auf die Bedürfnisse von Konzentrator-Systemen ausgerichtet. Darüber hinaus wird Concentrix Solar, vertreten durch seinen Technikvorstand Dr. Andreas Gombert, im Rahmen zweier Veranstaltungen über Concentrix Solars Felderfahrungen mit der FLATCON-Technologie berichten. Andreas Gombert wird am 26. Mai auf dem PV Industry Forum einen Vortrag halten. Zusätzlich nimmt er am 29. Mai bei einer Veranstaltung von Greentech Media mit dem Titel "Concentrating Solar Power" als CPV-Experte und Referent teil. Beide Veranstaltungen finden im International Congress Center München (ICM) statt.

Concentrix Solar wird seine Kraftwerkstechnologie vom 27.-29. Mai 2009 auf der Intersolar in München in Halle A1 am Stand A1.478 präsentieren.



11.05.2009 Quelle: Concentrix Solar GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH